Das war das Jahr 2014

rueckblick_2014

Der neue Kalender hängt an der Tür, der alte ist in der Recycling-Tonne… Hier ist er, der natürlich unvollständige Jahresrückblick für 2014. Wir haben viel erlebt, geleistet, gearbeitet und gelacht — alles in allem war es eine runde Sache, dieses Jahr! Das Profihost-Team ist ums sechs neue Mitarbeiter gewachsen, wir haben einen Content Relaunch sowie einen Büroumzug gemeistert und mit dem Root FlexServer einen modernen, flexiblen Root Server realisiert. Aber lest am besten von Anfang an…

Januar

Das geht ja gleich gut los, wir müssen — wie jedes Jahr — zum TÜV! Aber alles kein Problem, es geht um die freiwillige Zertifizierung der Managed Services, die wir regelmäßige überprüfen lassen. So wissen unsere Kunden, dass sie ein ausgezeichnetes Produkt erhalten: Es wurde kein Rost an den Servern entdeckt, der Datenschutz funktioniert und die Betriebszeiten sind auch hervorragend.

Februar

Im Februar startete für die Profihost AG der Jahresmessemarathon mit einer Premiere, dem eCommerceCamp Jena, das wir gesponsert haben. Unser Messeteam war vor Ort und hatte eine gute und informative Zeit beim ersten E-Commerce Event des Jahres. Rechtzeitig zur Messesaison mit am Start: Die neue Ausgabe unseres Kundenmagazins!

März

Im März geht der Messekalender weiter und Profihost stellt auf der Internetworld Business und der CeBIT aus. Die beste Nachricht des Monats aber lautet: Dank unserer Hosting Cloud haben wir ganze 32 Tonnen CO2 nicht produziert! Ebenfalls neu im März ist das Verschlüsselungsverfahren Forward Secrecy für SSL. Hierbei werden Einmal-Schlüssel genutzt. Damit wird z.B. eine Entschlüsselung aufgezeichneter Datenübertragungen im Nachhinein verhindert, da der entsprechende Schlüssel gar nicht mehr vorhanden ist.

April

Mit der Sicherheitslücke Heartbleed ist Anfang April nicht zu spaßen. Wir reagieren schnell und spielen ein bereitgestelltes Sicherheitspatch ein, um die Server sicher zu halten. Auch kein Scherz: Wir sind jetzt Partner von Magento DE. Magento DE ist eine speziell für den deutschsprachigen Markt erstellte Magento-Version.

Mai

Im Mai gastierte der E-Commerce Wandercircus im schönen Freiburg. Hier fand die alljährliche OXID Hausmesse OXID Commons statt. Ein Highlight der Veranstaltung ist die Verleihung des E-Commerce Preises “THE GOLDEN CART” (“Der Goldene Einkaufswagen), mit dem herausragende Online-Shops auf Basis des OXID eShop ausgezeichnet werden.

Juni

Auf zu neuen Ufern! heißt es im Juni. Die Profihost AG zieht mit Mann, Frau, Maus und Cloud um an die Expo Plaza, in direkter Nachbarschaft zum hannoverschen Messegelände. Hier ist: genug Platz für mehr Mitarbeiter und neue Ideen wie den Root FlexServer und andere Lösungen, die das Hosting noch besser machen.

Juli

Nach dem Umzug wurde auch unsere Webseite umstrukturiert und bietet ab sofort eine noch bessere Orientierungsmöglichkeit für Produkte und Lösungen im E-Commerce Hosting. Wir unterscheiden seitdem nicht mehr zwischen Privatkunden, Firmenkunden oder IT-Admins, sondern bieten einfach hochwertiges Hosting für alle Einsatzbereiche.

August

Als neuestes Mitglied der Initiative Cloud Services made in Germany nehmen wir im August zum zweiten Mal an der Webchance Frankfurt teil. Auf der Internet-Einsteigermesse wird erfolgreich der Brückenschlag zwischen stationärem Filialhandel und E-Commerce propagiert. Hier finden Internet-Starter die Beratung, die sie für eine erfolgreiche Umsetzung ihrer Geschäftsidee im www benötigen.

September

Auch der September hat wieder einen hochkarätigen Messe-Termin für das Profihost-Team zu bieten. Auf der dmexco in Köln präsentieren wir unser Hosting-Lösung für den Shopware Connector von plentymarkets. Hosting selbstgemacht ist ebenfalls im Messekoffer: Der Root Server zum Selber-Konfigurieren feiert in Köln Messe-Premiere! Außerdem freuen wir uns im September über die Verleihung des Shop Usability Award an einen Webshop aus unserem Kundenkreis und einen tollen Preis für die Gewinner: Einen (Höhen)flug in einem Segelflugzeug!

Oktober

Im Oktober befindet sich das Profihost Team in der heißen Vorbereitungsphase für den diesjährigen Partnertag. Das Projekt Cloud Hosting wächst und gedeiht derweil weiterhin wundervoll — ein Grund mehr, sich im Blog noch einmal dem Thema Sicherheit in der Cloud zu widmen.

November

Im November findet nach der E-Commerce Arena 2013 der 2. Profihost Partnertag statt. Mit einem tollen Vortragsprogramm rund um die Themen Hosting, Root Server und Datenschutz bieten wir den geladenen Partnern hochinformative Einblicke in das E-Commerce Hosting.

Eine weitere Neuerung im November ist der Pentest. Nachdem wir selber einen solchen Pentest erfolgreich absolviert haben, bieten wir diese Möglichkeit nun auch unseren Kunden an. In einem Pentest (Penetrationstest) wird ein Serversystem, z.B. mit einem Online-Shop, von Außen und Innen auf Sicherheitslücken getestet.

Dezember

Das Jahr neigt sich seinem Ende entgegen und an allen Ecken und Enden wird Bilanz gezogen, werden Prognosen abgegeben und das Marketing legt sich die Buzzwords 2015 zurecht. SEO und Shitstorm werden auch 2015 wieder dabei sein, eine Muh, eine Mäh und eine Täterätätä! Die ersten Messen sind gebucht und neue Auftragsbücher liegen bereit. In diesem Sinne, es bleibt spannend — auch hier im Blog mit vielen vielen Themen für das Jahr 2015.

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Ein paar Dinge, die Sie noch nicht über Warenkorbabbrüche wussten

Eine (zumindest für Shopbetreiber) erschreckend hohe Zahl: Laut einer Studie des Baymard Institute werden 68% aller Warenkörbe nicht zur Kasse getragen. Einige Schritte, die dagegen unternommen werden können, sind bekannt: Möglichst wenige Einzelschritte bis zum Checkout, Kostentransparenz von Anfang an und die Verständlichkeit des Bezahlprozesses. Immer wichtiger wird den Kunden auch die verschlüsselte Datenübertragung mittels SSL. Laut einem Artikel im Moz Blog sollten sich Inhaber von Online-Shops jedoch über eine weitere Sache Klarheit verschaffen: Viele Waren landen im Einkaufskorb, ohne das überhaupt geplant wurde, sie zu kaufen. Laut dem Artikel legen 30-40% der Seitenbesucher Waren in den Warenkorb, um Interesse daran zu bekunden. Gerade bei knappen Angeboten kann es sein, dass das Produkt zunächst „gesichert“ wird … später entscheidet man sich dann doch dagegen. So kann es also immer sein, das eine hohe Anzahl an Warenkorbabbrüchen auf andere Ursachen als den Checkout-Prozess zurückzuführen ist!

Erst vollmachen, dann stehen lassen – passiert online öfter als im Supermarkt.

Erst vollmachen, dann stehen lassen – passiert online öfter als im Supermarkt.

Je nach technischer Umsetzbarkeit können Online-Shops z.B. ihren Kunden die Möglichkeit anbieten, sich Produkte zu merken, sie auf einem Wunschzettel oder einer Liste zu sammeln. Amazon bietet dies seit langem an, aber auch Marktplätze wie Dawanda haben solche Listen fest in die Nutzeraccounts integriert. So können sich Interessenten Schuhe, Pullis, Bücher und Modellflugzeuge für später merken und z.B. am nächsten 1. in den Shop zurückkehren, um das begehrte Stück dann doch zu kaufen! Immerhin 25% wollen sich Produkte merken, um sich später zu entscheiden, 41% sind noch nicht bereit für einen Einkauf. Viele nutzen dann offenbar den Warenkorb, um sich etwas zu notieren. Neben einer Merk-Funktion wäre eine weitere Möglichkeit, einen Pinterest Button in die Produktdetailseiten zu integrieren – so lagern Sie die „Wunschliste“ zwar aus, geben den Produktfotos aber zugleich die Möglichkeit, von allen Followern des Pinterst-Accounts gesehen zu werden. Der Link zur Shopseite ist auch gleich mit enthalten. Möglicherweise verringert sich die Zahl der Artikel, die in den Warenkörben landen, durch die Einführung derartiger Funktionen – sie erhalten aber bessere „echte“ Warenkorbabbruchszahlen, mit denen Sie den Checkout-Prozess bei Bedarf exakter optimieren können.

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CDN im Einsatz bei TRIGEMA

TRIGEMA ist ein bekannter Bekleidungshersteller mit Fokus auf den D-A-CH-Raum, also Deutschland, Österreich und die Schweiz. Im Zuge einer Umstrukturierung des gesamten Online-Angebotes sollte auch die Auslieferung der Seiten beschleunigt werden. Dazu wurde einerseits die Systemarchitektur optimiert und der Online-Shop www.trigema.de auf eine neue Software relauncht. Unabhängig davon wurde die Server-Architektur optimiert. So sollte erreicht werden, dass die Seiteninhalte, die z.B. viele große Bilder enthalten, schnellstmöglich auf dem Rechner der Interessenten angezeigt werden können. Hier kann schließlich jede Sekunde über Abverkauf oder ab zum Wettbewerber entscheiden.

Weltkugel mit Webseiten

Mit CDN Beschleunigen Sie den Seitenaufbau weltweit und lokal!

Webserver durch CDN entlasten

Um die eigenen Webserver zu entlasten und gleichzeitig die Auslieferungs-Geschwindigkeit zu erhöhen, hat man sich bei TRIGEMA für die Nutzung eines Content Delivery Networks (CDN) entschieden: “CDN haben wir im Einsatz, um die Zugriffe auf verschiedene, den Usern am nächsten liegende, Rechenzentren zu verteilen. Dadurch werden die Server entlastet und eine schnellere Ladezeit unseres Onlineshops gewährleistet”, so Jürgen Gassner, Bereichsleiter Einkauf & E-Commerce bei TRIGEMA.

Mit CDN Onlineshops beschleunigen

Mit CDN nutzen Seitenbetreiber das Netz als Netz und liefern Inhalte auf der kürzesten Strecke aus. Denn auch im Internet macht es einen großen Unterschied, ob der ausliefernede Server “um die Ecke” steht oder sich weit weg vom anfragenden Rechner befindet. Auch Marken, die sich vorwiegend auf den deutschsprachigen Markt konzentrieren, können sich durch den Einsatz von CDN einen Geschwindigkeitsvorteil verschaffen, wie das Beispiel TRIGEMA zeigt.

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E-Commerce im B2B-Bereich

Container-Schiff auf hoher See

Online rechnet sich auch für den Großhandel: Trend zum E-Commerce im B2B-Sektor

An unserem alten Firmensitz hatten wir einen Ladenausstatter als Nachbarn, der als kleine Handeslvertretung gestartet war und mittlerweile in der 4. Generation als Familienbetrieb geführt wird. In der Rede zum 100-jährigen Firmenjubiläum im letzten Jahr wurde eine Sache als ein richtiger und für den weiteren Firmenerfolg wichtiger Schritt besonders hervorgehoben: Der Schritt vom klassischen Großhandel mit Katalog hin zum Großhändler, der seine Waren auch auf einer umfangreichen Webseite online anbietet. Hier hatte man offenbar frühzeitig die Zeichen der Zeit richtig gedeutet und in das Fortbestehen des Traditionsunternehmens im Zeitalter der Digitalisierung investiert. Das unser ehemaliger Nachbar hier offenbar kein Einzelfall für erfolgreichen E-Commerce im B2B-Sektor ist, belegt dieser Tage erneut eine vom E-Commerce-Center Köln (ECC) veröffentlichte Studie zum Onlinehandel zwischen Unternehmen, welche in einem Artikel auf ecommerce-vision.de vorgestellt wird.

Trend zur Digitalisierung auch im Business-to-Business

Bereits zum siebten Mal wurden mit dem B2B E_Commerce Konjunkturindex 45 Entscheider zu ihrer Einschätzung befragt. Auch wenn die Studie auf Grund der recht kleinen Stichprobe eher als Trendstudie gelten muss, so ist genau das aus ihr aber durchaus abzulesen: Nämlich ein positiver Trend zum Onlinehandel zwischen Unternehmen. 26,7% der Befragten erwarten demnach einen starken Anstieg der Aktivität innerhalb der nächsten 12 Monate, 13,3% waren sehr zufrieden mit den Umsätzen. Das sind nicht viele, aber deutlich mehr als in der vorhergegangenen Befragung, wo die Prozentzahl mit 7,7 weitaus geringer ausfiel. Für die Zukunft hat die Anpassung der Onlineshops für mobile Endgeräte bei den Befragten die höchste Priorität — auch dies ein Trend, den man auch in anderen Bereichen genau so beobachten kann. Auch im Internet präsent zu sein, am besten mit einem Online-Shop, ist damit nicht mehr alleine für den Verbrauchermarkt eine Notwendigkeit. Auch Unternehmen, die vorwiegend an Geschäftskunden verkaufen, sollten ihr Engagement hier schnellstmöglich überprüfen und die notwendigen Schritte angehen.

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Blogschau November

So langsam neigt sich das Jahr zur Neige und wir sind bereits bei der vorletzten Blogschau für 2014 angelangt — der November-Ausgabe. Was haben wir entdeckt beim “Blick über den Tellerrand”? Ein interessantes Interview mit den Profihost-Kunden von TRIGEMA (ja, das sind die mit dem Schimpansen!), Google berücksichtigt demnächst verstärkt die Eigenschaft “Responsive Design” sowie einen äußerst informativen Artikel über die Technik des Storytelling in Marketing und PR. 

Google führt “mobile friendly” in Suchergebnissen ein

Eine Frau steht vor einem Bus und schaut auf ein Smartphone

Mobil Surfen – 56% tun es! – Foto von JESHOTS (CreativeCommons CC0)

Drüben im Homepage Baukasten Blog von GO.de wird heute darüber berichtet: Google führt demnächst die Markierung “mobile friendly” auf den Suchergebnisseiten ein. Damit wird angezeigt, ob eine Seite auch auf dem Smartphone (Tablets sind im allgemeinen eher unproblematisch) gut aussieht. Denn immerhin nutzen 56% der Einwohner Deutschlands auch das Smartphone zum Surfen! Die Vermutung liegt nahe, dass im selben Zuge auch die Bewertung des Signals “mobile friendly” für die Positionierung von Webseiten wichtiger werden wird.

Zum Artikel im Blog von GO.de

Warum relauncht TRIGEMA die Webseite?

Update oder umsatteln, diese Frage stellten sich die Webshop-Verantwortlichen bei TRIGEMA vor dem Relaunch des Online-Angebotes auf Basis des OXID eShops. Ein wichtiges Argument für die Umrüstung auf eine neue Software war die Zukunftssicherheit des Shopsystems. Auch hier ist das Thema “Mobil” wichtig, auch hier ist der Trend zur Individualisierung erkennbar. So wird es in Kürze möglich sein, T-Shirts in TRIGEMA-Qualität selber gestalten zu können.

Zum ganzen Interview auf ecommerce-vision.de.

“Es war einmal …” Wie die PR Storytelling richtig einsetzen

Warum können wir uns den Verlauf von Geschichten so gut merken? Weil es sich bei Geschichten um Texte handelt, die es uns leicht machen, in Beziehung mit ihnen zu treten — sei es durch Abgrenzung oder durch Bezug auf die eigenen Erfahrungen. In beiden Fällen setzen Menschen  das, was erzählt wird, in Bezug zu ihren eigenen Erlebnissen. Die Kontinuität, also die innere Logik und die zeitliche Ordnung einer Geschichte, sind hierbei von besonderer Bedeutung. Wie die Technik des “Storytelling” in der PR eingesetzt werden kann, und warum PR nicht “schon immer” Storytelling war, darüber kann man mehr im Interview mit Petra Sammer (“Storytelling: Die Zukunft von PR und Marketing“) auf pr-blogger.de erfahren.

Zum Interview

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Multitool für Windows Root Server

Aufgeklapptes Taschenmesser auf hellem Hintergrund

DOS-Prompt Multitool Swiss File Knife: Ein berühmtes Vorbild stand Pate bei der Namensgebung!

Admins, die auf Linux und Windows unterwegs sind, vermissen auf letzterem System eine Sache ganz besonders: Bessere Werkzeuge und mehr Flexibilität auf Kommandozeilenebene. Denn Klickibunti kann zwar Vorteile haben, schneller und ressourcenschonender lässt sich der Server aber oft direkt auf der Shell administrieren. Auch ein gewisser Feelgood-Faktor ist hier vorhanden — viele haben ganz einfach das Gefühl, das System mit den “ursprünglichen” Mitteln besser kontrollieren zu können. Auf Linux-Systemen jeder Couleur ist die Shell von Haus aus mit einem umfangreichen Instrumentarium ausgestattet. Bei Windows-Servern (für unsere Root Server gibt es hier die 2008er und 2012er Version) sieht die Sache schon ganz anders aus. Hier setzt man auf grafische UIs und hat die Kommandozeile mit wenig Werkzeugen versehen. Abhilfe schafft hier jetzt ein kleines Programm, dass für jeden Admin, der Server auf Windows-Ebene betreut, eine Hilfe sein kann.

Swiss File Knife

Etwa die Änderung des Erstellungsdatums von Dateien: Eine Übung, die ich selbst mal unter Windows XP unternommen habe und welche dort nur durch das Ändern der Systemzeit nebst weiterer, für DOS-Verhältnisse recht kryptischer  Manipulationen zu erledigen war, erledigt sfk.exe durch den Befehl sfk touch. Auch bei anderen Befehlen werden die entsprechenden Funktionen durch das Anhängen von Parametern an die ausführbare Datei gestartet, ein Prinzip, das z.B. von Git bekannt ist. Neben vielen bekannten Befehlen, die durch Eingabe von sfk ohne Parameter angezeigt werden, lässt sich mit dem Werkzeug etwa auch ein HTTP-Server starten und es lassen sich eigene Parameter erstellen, die dann z.B. eine Batch-Datei ausführen. Auch kann nach Zeichenketten in Dateien gesucht werden.

Mit der Anwendung mit dem nicht ganz unbescheidenen Namen kann also dafür gesorgt werden, dass sich auch die Aministration von Windows-Servern mehr nach Server-Administration anfühlt. Auf der Seite der Entwickler gibt es einen Überblick der Befehle für das Tool. Die Anwendung ist neben der Windows-Version auch für verschiedene andere Systeme, z.B. Ubuntu und Mac OS X, erhältlich. Die Base-Version ist sog. Freeware und kostenlos.

Entwickler: www.stahlworks.com
Download: http://stahlworks.com/downloads.html

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Schwierig: Schülerinnen und IT-Berufe

Einer Studie der Vodafone-Stiftung zufolge geht das Interesse von Schülerinnen für IT-Berufe “gegen null”, so der Spiegel in einer Vorabveröffentlichung. Die berufliche Orientierung von Jungen und Mädchen unterscheidet sich demnach erheblich und entspricht “weitgehend tradierten Rollenmustern”. Sehr gefragt sind bei den Schülerinnen soziale oder medizinische Berufe. Das entspricht — glücklicherweise — nicht ganz unseren Erfahrungen. Wer jedoch einmal einen Werbeblock im Kinderfernsehen aufmerksam verfolgt, kann deutlich erkennen, dass zumindest die Spielzeugindustrie auf traditionelle Zuschreibungen setzt. Auch bei Mattel war es bis vor kurzem so, dass Frauen das Design für Computerspiele machen, für die Programmierung sind dann “Steven und Brian” verantwortlich.

Mädchen am Computer

Ein seltenes Bild — Mädchen mit Spaß am Programmieren!
Foto: www.ocg.at – CreativeCommons CC|BY|ND|2.0

Computerkompetenz allgemein mittelmäßig

Auch geschlechterübergreifend gibt es im deutschen Bildungssystem offensichtlich weiterhin Nachholbedarf, was die Computerkompetenz anbetrifft. Auch wenn in der Mediennutzung eine große Selbstverständlichkeit an den Tag gelegt wird, gibt es offenbar weniger Verständnis für die Mechanismen hinter den hochauflösenden Oberflächen. Dies geht aus der ICILS-Studie hervor, die den Grad der Computerintegration in den Bildungsalltag im globalen Kontext vergleicht. “Rund ein Drittel der Schülerinnen und Schüler hierzulande verlieren den Anschluss und können mit neuen Technologien nicht sinnvoll umgehen”, so die an der Studie beteiligte Prof. Dr. Birgit Eickelmann von der Uni Paderborn. Einem Bericht zufolge wird versucht, diesen Mangel durch private initiativen auszugleichen. Dort werden Handys gebaut, Programme geschrieben und mit Lego geforscht — der spielerische Zugang steht im Mittelpunkt. Da zeitlich begrenzte Konzepte wie der Girls’Day offenbar nicht den gewünschten Erfolg haben, könnte eine bessere Einbindung entsprechender Themen im regulären Unterricht vielleicht weiterhelfen. Denn, so der Artikel, um auch die zu erreichen, die sich nicht sowieso schon für IT-Themen interessieren, muss eine entsprechende Förderung in der Schule stattfinden.

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Video: Was ist Elasticsearch?

Joscha Krug, Geschäftsführer von Profihost Partner Marmalade, erklärt im OXID Videocast, was Elasticsearch ist und wie es eingesetzt werden kann. Marmalade hat mit dem OXID-Modul OXSEARCH ein Elasticsearch-Plugin für den OXID eShop entwickelt. Mit Elasticsearch lassen sich große Mengen heterogen organisierter Datensätze intelligent und performant durchsuchen. Krug spricht im Video von über 8 Millionen Artikeln in einem Online-Shop. Es ist auch möglich, die Suchergebnisse nach Verkaufszahlen zu gewichten und so die Suche für den Kunden noch effizienter zu gestalten. Für den performanten Einsatz von Elasticsearch empfehlen wir den vorkonfigurierten Managed Elasticsearch Server.

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WordPress: SEO und so

Kürzlich haben wir uns hier mit dem Hosting für Blogs befasst. Heute nehmen wir den Faden an anderer Stelle wieder auf und präsentieren ein paar Plugins, die die Suchmaschinenanpassung für das beliebte Blog-CMS WordPress einfacher machen können. Gefunden haben wir diese Tipps im Internet… Sie gehen u.a. auf einen Artikel bei T3N und einen Blogpost zurück. Einige der Plugins nutzen wir auch selber für unser Profihost-Blog.

EIn Blog, dargestellt auf einem PC-Bildschirm, einem Smartphone und einem Tablet

EIn Blog, dargestellt auf einem PC-Bildschirm, einem Smartphone und einem Tablet – Bild von Pixabay.com / Tumisu © Public Domain

Seitenbeschreibung, Title, URL

Eines der besten Plugins rund um die kleinen Neben- und Metatexte, die für Suchmaschinen umso wichtiger sind, ist das All In One SEO Pack von Michael Torbert. Damit ist es sehr einfach, die Metadescription und eine passende URL sowie, sofern gewollt, Keywords und einen geänderten title-Tag für jeden Blogpost anzulegen. Eine Vorschau zeigt außerdem an, wie der Artikel in den Google-Suchergebnissen aussehen würde und die Buchstabenzählfunktion hilft, die Texte auf die passende Länge zurechtzuschreiben.

Kein Plugin: Bildbeschreibungen

Nicht nur im Sinne der Barrierefreiheit von Webseiten ist es wichtig, entsprechende Texte zu den Bildern hinzuzufügen. Ein Tool wie etwa SEO Friendly Images ist hierfür jedoch denkbar ungeeignet, da es leere Tags automatisch mit dem “Seitentitel” oder “Seitentitel + Bildname” beschreibt. Weder für die Google Bildersuche noch für die barrierefreie Gestaltung macht dies Sinn. Der Grund: Bilddateien heißen häufig z.B. einfach mal “DSCN3256.jpg” und der Seitentitel sagt ggf. auch wenig über den Bildinhalt aus. Im

alt-Tag

sollte eine Bildbeschreibung stehen, die den Bildinhalt erklärt. Hintergrund ist, dass dieses bei ausgeschalteter Grafik angezeigt wird, oder für sehbehinderte Besucher zur Orientierung dient. Wer tatsächlich immer noch Bilder in der Seitennavigation nutzt, sollte deshalb gerade hier unbedingt auf eine korrekte Verwendung achten. Im

title-Tag

hingegen ist Platz für Keywords oder andere Texte, die bei der Indexierung gut ankommen. Bei der Nutzung des title-Tags in Links können Hinweise auf den Inhalt der verlinkten Seite gegeben werden.

Sowohl alt- als auch title-Tags können bei WordPress in der Medienübersicht und schon direkt nach dem Bildupload gesetzt werden.

Bilder kleiner rechnen

Die Ladezeiten einer Seite werden immer wichtiger für eine optimale Positionierung. Um hier ein möglichst gutes Ergebnis zu erhalten, kann Serverseitig einiges getan werden. Wer jedoch kein Caching (gibts auch als WordPress-Plugin(s)) oder CDN einsetzen kann oder möchte, dem sei empfohlen, die Größe der Bilddateien zu reduzieren. Agenturen können so z.B. in der Bildbearbeitung nicht versierten Kunden ein Hausmittel installieren, womit sie Bilder quasi direkt von der Speicherkarte hochladen können (Achtung! Auch auf dem Webserver kostet Bildbearbeitung Rechenzeit!). Mit Max Image Size Control wird die Anzeigegröße von Bildern festgelegt auf maximal mögliche Maße. Dies sollte im Normalfall auch die Dateigröße reduzieren. Genau das macht auch WP Smush.it , allerdings ohne die Anzeigegröße zu verändern. Hier ist wichtig zu wissen, dass dieses Plugin einen Service von Yahoo! nutzt — inkl. Upload und temporärer Speicherung des Bildes auf dem Server. Hier kann es unter Umständen Probleme mit dem Datenschutz geben.

Responsive Design!

Die gute Nutzbarkeit von Webseiten auf Smartphones ist zu einem Faktor für die Platzierung bei Google geworden. Das ergibt sich z.B. aus diesem Dokument. WordPress-Nutzer sollten daher am besten ein Theme verwenden, welches sowohl auf Tablet und PC, als auch auf dem Handy gut aussieht. Eine Liste ist hier zu finden, aber auch im WordPress Theme Katalog kann  nach dem Feature “Responsive Design” gesucht werden.

Das könnte Sie auch interessieren … Related Posts

Manche Blogs verweisen am Ende eines Artikels auf thematisch ähnliche Beiträge. Hierfür kann das Yet Another Related Posts Plugin genutzt werden (wie Sie den Großbuchstaben-Anzeigefehler ausschalten steht hier!). Auch bei uns werden ähnliche Artikel am Ende eines Beitrags verlinkt. Da wir gerade am Schluss angelangt sind, können Sie hier gleich sehen, wie so etwas aussieht …

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Shell und der Shitstorm

Die Idee war offenbar sehr gut und das Angebot unschlagbar günstig: Im Wonnemonat Mai wollte sich Öl-Multi Shell mit einer Prämie bei loyalen Kunden bedanken. Für einen ungefähren Gegenwert von 10 Euro sollten die treuen Kunden einen E-Book Reader erhalten. Doch die Teilnehmer des Kundenkartenprogramms standen leider vor verschlossenen Türen, als die Aktion anlief. Denn obwohl Shell laut einem Zeitungsbericht mit “einer riesigen Nachfrage” gerechnet hat, hatte sich offenbar im Vorfeld niemand Gedanken gemacht, ob auch mit den Servern zu rechnen ist. Diese waren nämlich dem großen Besucheransturm nicht gewachsen — und gaben auf. Schon eine dreiviertel Stunde vor dem offiziellen Start der Aktion war nichts mehr zu machen. Nach einer ein wenig halbherzig formulierten Entschuldigung liefen die Kunden Shitstorm und beschwerten sich öffentlich, z.B. auf Twitter und Facebook.

Hinzu kam, dass die Kunden dann begannen, die Seite wieder und wieder zu aktualisieren: Das Resultat war ein Flaschenhalseffekt, wodurch die Last auf dem Server nochmals erhöht wurde. Die PR-Aktion wurde zur PR-Pleite auf ganzer Linie.

Was hätte Shell besser machen können/müssen?

Dieses Szenario ist mit Sicherheit in seinen Ausmaßen recht einmalig, jedoch ergeben sich solche Situtionen immer wieder. Bei der 250.000 Euro-Frage gibt durchaus auch mal eine Wikipedia-Seite den Geist auf. Auch für die VOX-Sendung “Die Höhle des Löwen” sind die Teilnehmer gut beraten, sich vorab um ihre Server gedanken zu machen …

Um die Frage von @seokai zu beantworten: Eigentlich nicht. Wer jedoch vorher wissen möchte, was gemacht werden kann, für den bieten wir mit dem sog. Besucheransturm Testing eine Lösung an, die ein Serversystem vorab auf seine Belastbarkeit testet. Zusammen mit den Hosting-Fachleuten können dann verschiedene Szenarien besprochen und mögliche Lösungen formuliert und umgesetzt werden.

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