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13.12.2013

Risikomanagement im E-Commerce: Online-Händler können sich gegen Cyber-Risiken und Datenverlust versichern

Hannover – Es gibt viele, zum Teil existenzgefährdende, geschäftliche Risiken, denen sich E-Commerce-Unternehmen ausgesetzt sehen, die jedoch allzu häufig unterschätzt werden. Denn aufgrund ihres Geschäftsmodells stehen sie neben den klassischen Gefahren eines Handelsbetriebs – wie Feuer, Hochwasser oder Forderungsausfällen – auch speziellen, internetbasierten Risiken gegenüber. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei zum einen auf dem Datenschutz und der Sicherheit vor Hackerangriffen. Zum anderen spielen Urheberrechtsverletzungen und die Produkthaftpflicht ein große Rolle.

Das Thema Risikomanagement und Risikotransfer gewinnt damit auch im E-Commerce an Bedeutung. Schließlich offenbaren Medienberichte über Datendiebstähle und –Pannen immer wieder, wie schnell Online-Händler in die Bredouille geraten können. "Auch technische Ausfälle, hier insbesondere Server-Ausfälle, stellen für E-Commerce Unternehmen ein beträchtliches Risiko dar. Der Schaden kann abhängig von der Bekanntheit des eigenen Online-Shops und der Dauer des Ausfalls beträchtlich sein, so dass es sinnvoll ist, den technischen Betrieb grundsätzlich einem spezialisierten Hosting-Anbieter zu überlassen", erklärt Sebastian Bluhm, CEO und Vorstand bei der Profihost AG.

Was viele Online-Shop Betreiber und E-Commerce Anbieter nicht wissen: Sie können sich gegen solche Risiken finanziell absichern. So bietet die Versicherungswirtschaft auf IT-Risiken zugeschnittene Produkte an. "Die Risikoadäquanz von Versicherungsschutz ist dabei am konkret ermittelten Risiko zu bestimmen. Hier sollte eine Abwägung zwischen den Maßnahmen der Risikosteuerung und dem Risikotransfer auf Versicherungen vorgenommen werden. Und dann gilt es natürlich auch, dass richtige Produkt zu wählen", erläutert Tobias Schröter, Experte der Versicherungsberatung Martens & Prahl.

Die Haftungssituation der Online-Händler und die potentiellen Kosten bei Cyber-Risiken sind nicht zu unterschätzen: So gilt beispielsweise der Datenschutz als unternehmerische Pflicht. Wird dagegen beispielsweise durch Unterlassen von Aufsichtsmaßnahmen oder Verletzung von Sorgfaltspflichten verstoßen, drohen im Bereich der Ordnungswidrigkeiten schnell Geldstrafen von bis zu 1 Million Euro. Das Bundesdatenschutzgesetz sieht neben Schadensersatzansprüchen Betroffener zudem Bußgelder in Höhe von 50.000 bis 300.000 Euro vor. Mit der letzten EU-Datenschutzverordnung wurde die Haftungssituation im Jahr 2012 darüber hinaus noch weiter verschärft.

"Neben Schadensersatzforderungen und Bußgeldern kommen im Worst Case noch weitere potentielle Kosten auf E-Commerce-Unternehmen zu", weiß Richard Weber vom Spezialversicherer Hiscox Europe Underwriting Ltd. zu berichten. Hierzu zählen unter anderem Kosten für forensische Prüfungen zur Aufklärung von Vorfällen, Anwalts- und Gerichtskosten, Kosten im Bereich Krisenmanagement und PR, Kosten zur Wiederherstellung der IT-Systeme, entgangene Gewinne sowie bei Datenerpressung sogar Lösegelder.

Eben gegen diese Kosten sichern Spezialversicherer wie Hiscox Online-Händler ab. Sie bieten ihnen aber noch weitere Dienstleistungen wie ein ausgefeiltes Cyber Risk Management, das beispielsweise die Ausarbeitung von Krisenplänen sowie die Durchführung von Krisenfallübungen und Penetrationstests umfasst. Über Spezialversicherer erhalten E-Commerce-Unternehmen zudem meist einen exklusiven Zugriff auf ein Netzwerk von Spezialisten wie IT-Forensikern, Krisen-PR-Beratern und Juristen. "Online-Händler sollten sich daher mit dieser Materie unbedingt befassen und sich hinsichtlich eines Versicherungsschutzes unabhängig beraten lassen", empfiehlt der Profihost-CEO Sebastian Bluhm.

Weitere Informationen unter www.profihost.com, www.mupkiel.de und www.hiscox.de

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