Die große Reise – Die Verwirklichung eines Lebensprojektes

T. & D. Katzer World Expedition

Die Welt ist immer noch sehr groß – trotz Internet und Pauschaltourismus, Globalisierung und Kreuzfahrtboom. Das zeigen Eindrucksvoll die Reise-Expeditionen von Tanja und Denis Katzer, die wir als Hoster der umfanggreichen Expeditionswebseite unterstützen.

Bereits im Jahr 1991 brachen die beiden auf und legten bis heute 340.000 Kilometer mit landesüblichen Verkehrsmitteln, auf dem Rücken von Kameln, Pferden, Elefanten oder auch zu Fuß zurück.
Freunde, Sponsoren, Ausrüster und Partner ermöglichen die Umsetzung dieses Projektes und unterstützen die beiden auf ihrem Weg.

Wir sind begeistert von diesem einzigartigen Vorhaben, welches vor Tatendrang und Willenskraft nur strotzt, und leisten gerne einen Anteil zur Umsetzung daran. „Mit 2.700 Seiten und unzähligen Bildern haben wir eine der umfangreichsten Webseiten weltweit in der Outdoorszene – ein Mammutprojekt […]“, so schreibt das Paar selbst in der Danksagung an die Partner im zweiten Teil des Buches „Wilde Freiheit“.
Seit 1999 berichten die beiden Abenteurer noch während der Expeditionsreisen live in ihrem Online-Blog. Um auch in den abgelegensten Regionen dieser Erde die Möglichkeit zu haben den Fans zeitnah von den Erlebnissen zu erzählen, werden Bilder und Texte mit Satellitentelefonen übertragen. Die Webseite und Facebook werden ebenfalls ständig mit neuen Informationen befüllt.

Von jedem Ort dieser Erde halten die Katzers ihre Fans auf dem Laufenden.

Die Reise teilt sich auf in eine Vielzahl von Etappen, die mehrere Monate und auch mal bis zu 2 Jahren andauern. Nach einer so langen Expedition kehren die Katzers immer wieder nach Deutschland zurück um den Kontakt zu Sponsoren, zu den Medien und vor allem zu Familie und Freunden nicht zu verlieren.
In dieser Zeit entstehen auch die spannenden Bücher, die die Reise dokumentieren.
Sobald alles geregelt ist, begeben sich die beiden wieder zurück an den Ort, an dem sie ihr Projekt unterbrachen und führen dieses ab da an weiter fort. Durch die vielen kleinen Unterbrechungen wird „Die Große Reise“ etwa 30 Jahre dauern.

Bis ins Jahr 2020 gibt es Pläne die Tanja und Denis verwirklichen wollen – Die erste unsupported E-Bike Expedition durch die Mongolei, China, Vietnam und Laos soll mit einer Strecke von 15.000 km das nächste große Etappenziel auf dem Weg zur längsten dokumentierten Expedition darstellen.
Um Mutter Erde etwas zurückzugeben, entstand das Baumpflanzprojekt „Grüne Ader„. Als symbolische grüne Ader soll für jeden Kilometer, den die Reisenden in ihrer Expedition zurückgelegt haben ein Baum gepflanzt werden. So wurden bis jetzt schon ca. 7.000 Bäume, hauptsächlich in Deutschland, gepflanzt.

Tanja und Denis Katzer wollen ihren Traum leben, ihn wahr werden lassen und Augen und Ohren für Menschen sein, die keine Chance besitzen andere Länder und deren Bewohner zu besuchen. Die Reise und die ausführliche Dokumentation soll zudem dazu beitragen, die Menschen daran zu erinnern, dass es Dinge gibt, die es wert sind gelebt zu werden.
Diesen Denkansatz finden wir bewundernswert und unterstützen die Abenteuerlustigen als Partner.

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WordPress sicher machen

Schnell einen WordPress-Blog aufsetzen und für den Familiengebrauch anpassen ist keine große Sache. Endlich ein Standardsystem und wenig technische Fummelei. Sehr nahe an bzw. mit einem Standard-Layout arbeiten. Keine Eigenentwicklung oder langwierigen Anpassungen. Das waren meine Ziele für diesen Blog. Natürlich auch der Wunsch, dass die Updates des Basissystems und der Erweiterungen eigentlich „per Knopfdruck“ erfolgen sollen.

wordpress_logoDiese Ziele konnte ich mit WordPress auch gut realisieren. Was ich aber noch bekommen habe: Ein System, welches in der Standardinstallation und ohne zeitnahe Updates ein permanentes Ziel von fröhlichen Hackern ist, die das System kapern wollen. Gut alle drei Monate ist der Server zum Spam-Mailer mutiert. Nachdem der Blog für meinen Sohn ein paar Mal auseinander genommen wurde, habe ich mich ein wenig mehr mit der Sicherheit für WP beschäftigt. Mir ging die ewige Neuinstallation auf den Geist. Es mussten einfach ein paar Maßnahmen erfolgen, die das System sicher machen. Die folgenden Dinge haben geholfen die Sicherheit meiner WordPress Installation zu erhöhen. Zumindest ist es seit über acht Wochen ruhig.

Unsere Empfehlung für WordPress Hosting: Webhosting Medium

Abwehrmaßnahmen gegen Hacker

1. Verzeichnis phpMyAdmin löschen

So schön und komfortabel auch die Oberfläche ist: wenn an der DB gearbeitet werden muss, wird das Verzeichnis nur kurz über das Backend aktiviert und dann gleich wieder vom Server gelöscht. Der .htaccess Schutz, der vor dem Verzeichnis liegt, hilft, aber es gilt der Grundsatz: was nicht mehr benötigt wird, wird entfernt.

2. Überflüssige Themes löschen

Genauso wie mit phpMyAdmin wird mit den Themes verfahren. Warum alle Themes auf dem Server lassen, wenn nur eins genutzt wird. Damit reduziere ich mit einfachen Mitteln die möglichen Sicherheitslücken. Weniger Themes, weniger mögliche Lücken in den Templates.

3. Den Benutzer „admin“ löschen

Mit jeder Installation wird der Benutzer automatisch angelegt und damit kennt jeder Angreifer schon einen Benutzer, bei dem Passwörter getestet werden können. Ohne Plugin kann die Anzahl der Login-Versuche nicht limitiert werden. Die Seitenaufrufe zeigen klar die Ausspähversuche der Bots nach den Autoren.

4. Sichere Passwörter

Zwischenzeitlich war ich mir nicht sicher, ob auch schon die Passwörter mit einem 128Bit Schüssel gehackt worden sind. Daher habe ich auf 256Bit und 64 Zeichen lange Passwörter umgestellt. Derzeit noch ohne Sonderzeichen. Nur Zahlen und Buchstaben. Um sich die Passwörter zu merken und sie nicht als Textdatei speichern zu müssen, nutze ich derzeit KeePass.

Foto: Marco Tedaldi © CreativeCommons BY-SA 2.0)

Zusätzliche Plugins für die Sicherheit

Ohne weitere Plugins ist eine Überwachung von WordPress aus meiner Sicht nicht möglich. Der Vorteil ist unter anderem auch, dass mit den Sicherheits-Plugins überwacht werden kann wie die verschiedenen Abwehrmaßnahmen greifen.

1. Rename wp-login.php (unmaintained)

Das Standard-Verzeichnis /wp-admin kann damit umbenannt werden. Fantasienamen sind gut, aber schwer zu merken. Daher sollte hierfür ein Mittelweg gewählt werden. Somit werden die Loginversuche deutlich erschwert.

2. Limit Login Attempts

Die Anzahl der erlaubten Login-Versuche kann hiermit begrenzt werden. Automatisierte Dauer-Logins sind damit nicht mehr möglich. Zum Plugin.

3. AntiVirus

Prüft täglich und automatisch, ob es Änderungen in den Templates gibt. Eine manuelle Prüfung ist jederzeit über das Backend möglich. Die Option „Google Safe Browsing“ sollte aktiviert sein. Zum Plugin.

4. Wordfence Security

Eine sehr ausgereifte Security-Suite, die einige Einstellungen mit sich bringt. Wie so häufig gibt es hier auch eine Pro-Version. Wobei ich derzeit ohne die erweiterten Funktionen auskomme. Die Funktionalität vom Plugderin „Limit Login Attempts“ kann mit „Wordfence“ auch abgedeckt werden.
Login Security Options: unter anderem kann ich einstellen, dass die IP Adresse nach einer bestimmten Anzahl von Fehlversuchen beim Login und sich ein neues Passwort zu zuschicken lassen, gesperrt wird.
Scans to include: Es werden alle definierten Dateien gescannt, keine Ausnahme.
Live Traffic: Mit dieser Funktion kann „live“ beobachtet werden, wer auf auf welche Seiten zugreift. Der Datenschutz sollte beachtet werden, die IP-Adresse und der Hostname sind in Klartext sichtbar.

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Ein Blog bietet vielfältige Einsatzmöglichkeiten! – Foto: V. Hanacek / Picjumbo

Ein kurzes Fazit

Mit den aufgeführten Maßnahmen konnten alle aktuellen Angriffe gut abgewehrt werden und die Installation ist nicht gehacked worden. Mit Wordfence kann man durch die Aufzeichnung der der 404-Fehler sehr gut sehen, was alles versucht wird, um WordPress zu hacken.

Weiterhin wird versucht, auf die Seiten aus den vorherigen Hacks zuzugreifen.

Beispiele hierfür sind folgende URLs:

/wp-content/gallery/legoland/thumbs/general.php
/wp-content/plugins/alias28.php
/wp-content/plugins/wp-db-backup-made/system.php
/phpMyAdmin-xxxxx/locale/da/LC_MESSAGES/config22.php
/wp-admin/js/rtbwvcsxrnbsvcd.php
/wp-includes/js/swfupload/page98.php
/wp-content/languages/themes/dirs.php

Im Oktober 2015 ist knapp zehn Mal versucht worden sich über die Benutzer ins Backend einzuloggen. Hier hat hat die Passwort-Sperre gegriffen und den Benutzer automatisch „abgemeldet“, weil die Fehlversuche überschritten wurden.

Eine Besonderheit ist mir noch aufgefallen: Es gibt immer mal wieder einen Zugriff auf „/-/-/-/-/-/-/-/-/-/-/“. Hierzu konnte ich noch keine Informationen finden, was der Hintergrund oder das Ziel sein könnte.

Zum Autor

Oliver StormOliver Storm ist Enterprise Business Consultant bei der Profihost AG und macht das Internet zur Familiensache. Der Hamburger ist seit vielen Jahren im Bereich IT und E-Commerce unterwegs. Vor seiner Tätigkeit für Profihost war Oliver u.a. beim Shopanbieter OXID eSales AG und der Jankowfsky AG beschäftigt. Seit 1997 veröffentlicht er unter www.finkenwerder.de Wissenswertes und Neuigkeiten aus dem Hamburger Stadtteil.

 

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Shop-Hoster des Jahres 2015!

1Profihost_AG-shophostingMit dem Titel „Webhoster des Jahres 2015“ in der Kategorie Shop-Hosting hat Profihost eine schöne Auszeichnung vom unabhängigen Vergleichsportal HOSTtest.de erhalten.

Wir bieten hochwertige Hosting-Dienstleistungen für rund 14.000 aktive Kunden aus 42 Ländern. Mit unserer langjährigen Erfahrung im Bereich Shop-Hosting unterstützen und betreuen wir mehr als 1.500 E-Commerce-Projekte. Besonderen Wert legen wir dabei auf einen guten Service für unsere Kunden – mit geschulten Mitarbeitern und größtmöglicher Flexibilität. Das spiegelt sich in den Ekomi-Bewertungen wieder, die unsere Seitenbesucher für die Shop Hosting-Pakete vergeben und im „Sehr gut“ von Trusted Shops. Mit der Auszeichnung „Shop Hoster des Jahres“ haben wir nun eine weitere Bestätigung dafür, dass wir’s richtig machen. Wir freuen uns über jede Stimme, die zum Titel beigetragen hat.

Optimales Hosting für den Shop – gerade zu Weihnachten!

Wie gutes Shop Hosting auch zu Zeiten mit hohem Besucheraufkommen – wie etwa jetzt zu Weihnachten – gelingen kann, davon handelt ein Gastbeitrag, den wir für unseren Softwarepartner xt:Comemrce verfasst haben. Hier geht es insbesondere darum, wie die technische Erreichbarkeit eines Shops bei großem Besucherandrang gewährleistet werden kann. Ein Großteil des Umsatzes macht der Einzelhandel zu Weihnachten — das gilt online noch mehr als im Ladengeschäft. Skalierbares Hosting, Caching und CDN verhelfen dem Shop hier zu einem gelungenen Auftritt.

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IP-Adressen anonymisieren

ip_adresseStandardmäßig werden IP-Adressen der Besucher auf den Webservern protokolliert. Es steht den Kunden jedoch frei, dies zu ändern — und zwar ganz einfach! Im ServerCon kann angegeben werden, welche Einstellung verwendet werden soll.

Drei verschiedene Einstellungen finden Sie unter dem Menünkt „Datenschutz“. In die ServerCon Administration können Sie sich über www.example.com/config einloggen – statt „example.com“ nutzen Sie natürlich Ihren Domainnamen. Hier ein Überblick der drei Einstellungsmöglichkeiten:

IPs vollständig protokollieren

Damit speichern Sie die vollständige IP-Adresse der Nutzer in den Apache Logfiles

IPs anonymisieren

Damit sind die Telekom-Anbieter der Besucher nachvollziehbar (z.B. Deutsche Telekom, 1und1, htp), nicht aber die einzelnen Anschlüsse.

IPs nicht protokollieren

Damit wird keine IP in den Logfiles gespeichert

ServerCon Menüpunkt Datenschutz

Je nach Art Ihres Angebots im Web und Ihren Anforderungen an den Datenschutz kann es sinnvoll sein, sich für eine dieser Möglichkeiten zu entscheiden. Sie können diese Einstellungen natürlich jederzeit ändern — die Protokollierung beginnt dann jeweils ab dem Änderungszeitpunkt mit der neuen Einstellung. Eine Umstellung im Nachhinein ist also nicht möglich.

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Kein Rost an der Cloud! TÜV erneuert

Unsere Managed Services sorgen für Sicherheit auf dem Information Superhighway – darauf haben wir Brief und Siegel! Wie in jedem Jahr hat die „im Einsatz befindliche Technik“ sowie die „begleitenden Prozesse im Rechenzentrum der Profihost AG“ das Zertifikat „geprüfte Managed Services“ erhalten.

Test bestanden: Das aktuelle TÜV-Zertifikat (PDF).

Unser Zertifizierer

„Schutz von Menschen, Umwelt und Sachgütern vor nachteiligen Auswirkungen technischer Anlagen oder Einrichtungen aller Art“ – das war der Leitsatz des „Pfälzischen Dampfkessel- Revisions- Vereins“, aus dem der TÜV Saarland hervorgegangen ist. Autofahrern wissen es – der TÜV geht bei seinen Prüfungen sehr genau vor. „Der etwas andere TÜV“ an der Saar hat sich jedoch auf Zertifizierungsdienstleistungen spezialisiert. Das Unternehmen sieht sich dabei selbstverständlich weiterhin dem vielschichtigen Thema Sicherheit verpflichtet.

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Safe Harbor gescheitert – Folgen für den E-Commerce?

Es erinnerte ein wenig an die Geschichte von David gegen Goliath – mit dem Urteil zum Safe-Harbor-Abkommen hat der Europäische Gerichtshof auf Initiative eines österreichischen Juristen ein internationales Abkommen für ungültig erklärt.

Was ist überhaupt Safe Harbor?
Die Vorschriften der Art. 25 und 26 der Europäischen Datenschutzrichtlinie verbieten einen Datentransfer in Drittstaaten, die nicht über ein dem EU-Recht vergleichbares Datenschutzniveau verfügen. Die Angemessenheit eines Drittlandes kann allerdings durch die Erfüllung bestimmter Anforderungen, trotz gegebenenfalls fehlender Datenschutzrichtlinien, gegeben sein.
Mit der mit “Safe Harbor“ bezeichneten, im Jahre 2000 getroffenen Vereinbarung wurde eine Möglichkeit geschaffen personenbezogene Daten legal in die USA zu übermitteln. Hierfür erließ die Europäische Kommission die Entscheidung, dass in den USA tätige Organisationen über ein angemessenes Datenschutzniveau verfügen, wenn sie sich zur Einhaltung der in den sieben Prinzipien und die „15 häufig gestellte Fragen“ (FAQ) enthaltenen Hinweisen verpflichten.

Was hat das Gericht entschieden?
Gestern erklärte der Gerichtshof der Europäischen Union das Abkommen zwischen den USA und der EU nun für ungültig. Ursprünglich, so der EuGH in seiner Pressemitteilung, hatte die Kommission „keine Kompetenz, die Befugnisse der nationalen Datenschutzbehörden in dieser Weise zu beschränken“. Die EU-Kommission hatte also keine Legitimation, nationales Recht unter Verweis auf Safe Harbor zu beschränken.

Wie kam es dazu?
lupe_mit_paragraphen Auslöser für diesen Wandel war die Klage des österreichischen Juristen Max Schrems. Seiner Meinung nach sind die von Facebook gespeicherten persönlichen Daten auf den Servern in den USA nicht ausreichend vor einem Zugriff der NSA geschützt. Demnach stand vor Gericht zur Entscheidung, ob sich der Facebook-Standort in Dublin an die EU-Richtlinien zum Schutz personenbezogener Daten halten muss, oder durch sein Handeln europäisches Datenschutzrecht verletzt wird. Die USA bieten keinen ausreichenden Schutz zur Speicherung persönlicher Daten europäischer Nutzer, entschied der Europäische Gerichtshof.

Was bedeutet dies für Shopbetreiber bzw. Nutzer von Clouddiensten?

  • Welche Anwendungen sind betroffen?
    Betroffen sind alle Unternehmen, die selbst oder durch einen Dienstleister personenbezogene Daten ihrer Nutzer/Kunden an amerikanische Anbieter ausgelagert haben. Dies ist z.B. der Onlineshop in der Cloud, das genutzte CRM oder sonstige Dienste. Wenn also ein Unternehmen z.B. einen Shop nutzt und dort Nutzerdaten speichert, ist es für die Einhaltung der Datenschutzbestimmungen verantwortlich.
  • Wer muss sich um die Problemlösung kümmern?
    Die Kunden der datenauslagernden Unternehmen sind in der Pflicht, dass die Auslagerung gesetzeskonform geschieht!
  • Wer trägt die Risiken?
    Mögliche Haftungsrisiken liegen voll bei den Unternehmen, die entsprechende Anbieter nutzen.

Folgende Fragen sollte sich jeder Anwender stellen

  • Habe ich US-Lieferanten/Anbieter von IT-Dienstleistungen an welche ich Daten auslagere?
  • Sind hierbei auch personenbezogene Daten?
  • Gibt es einen Vertrag zur Auftragsdatenverarbeitung?
    Jeder Nutzer von Clouddiensten sollte prüfen, ob seine genutzten Lieferanten einen gültigen Vertrag zur Auftragsdatenverarbeitung mit ihm geschlossen haben.

Wir beschäftigen uns schon lange mit diesem Thema und haben das Wesentliche kurz zusammengefasst: https://www.profihost.com/blog/2014/04/11/allgemein/us-clouds-und-die-firmendaten/

Fazit
Es bleibt abzuwarten, wie die Unternehmen auf die neue Rechtslage reagieren werden und welche Konsequenzen diese Entscheidung etwa für die Nutzer von Cloud-Diensten wie Office365, Dropbox oder dem Amazon-Cloudplayer haben wird. Auch für Betreiber von Online-Shops gilt es nun, zum Schutz der Daten ihrer Kunden ein besonderes Augenmerk auf den Serverstandort zu haben.

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PHP 7 auf Ihrer Webseite nutzen

PHP ist eine weitverbreitete Skriptsprache, mit der komplexe Webanwendungen — meist in Verbindung mit einer Datenbank — erstellt werden können. Diverse Shopanwendungen wie etwa Gambio, Blogsoftware wie WordPress und viele andere Redaktionssysteme basieren auf PHP. Im November soll die neue Version 7 erscheinen, die jetzt schon als Beta-Version auf unseren Webspaceaccounts und Servern genutzt werden kann.

PHP LogoPHP 7 wird über die Datei .htaccess aktiviert. Eine Anleitung dazu finden Sie in unseren FAQ: PHP 7 aktivieren. Sie können diese Beta-Version auch nur für ein Unterverzeichnis aktivieren, um z.B. die Geschwindigkeit zu testen oder den Einsatz mit einem Blog oder Shopsystem. PHP 7 ist laut Angaben der Entwickler vorraussichtlich ca. 30% schneller in der Ausführung als PHP 5. Der Performancezuwachs wird sich in vielen Fällen in einer Verbesserung der Ladezeiten niederschlagen. So beschreibt bspw. Shopware „eine signifikante Performancesteigerung gegenüber PHP 5“ und empfiehlt die Installation, nach einer Überprüfung auf einem Testsystem, sobald eine stabile Version verfügbar ist. Unabhängig von der Webanwendung können sie die Ladezeit für Ihre Webseite zum Beispiel mit dem Site Inspector checken.

Webhosting mit PHP 7
Managed Server mit PHP 7

HINWEIS: Wir machen darauf Aufmerksam, dass es sich bei PHP 7 RC 6 um eine Beta-Version handelt, die noch nicht im produktiven Einsatz genutzt werden sollte!

Sobald die stabile Version verfügbar ist, erfahren Sie es hier im Blog und z.B. in unserem Twitter-Kanal. Für die Änderung der PHP-Einstellung nach der Aktivierung gibt es übrigens ebenfalls einen Artikel in den FAQ! [EDIT 11.11.: Laut verschiedener Pressemeldungen (u.a. hier bei Heise) verzögert sich die Veröffentlichung der stabilen Version. Sie ist jetzt für den 26.11. angekündigt.]

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Erfolgreiches E-Mail Marketing für Onlineshops

Ein Gastbeitrag von Newsletter2Go

Ein Gastbeitrag von Newsletter2Go

E-Mail Marketing ist gerade im E-Commerce-Bereich eine sehr beliebte Werbeform und perfekt für Onlineshops geeignet. Mit relativ geringem Aufwand kann man in Bezug auf die Kundenbindung, den Verkauf und die Generierung von Leads viel erreichen. Die E-Mail Marketing Software von Newsletter2Go macht das besonders leicht: Über eine Integration mit Ihrem Shopsystem können Sie ohne manuellen Aufwand Ihre Empfänger synchronisieren und dank des intuitiven Editors sofort mit dem Erstellen attraktiver Newsletter loslegen.

Eine Einsatzmöglichkeit für Onlineshops ist, die eigenen Produkte in den Mittelpunkt zu stellen und mit Rabatt- oder Gutscheinaktionen die Verkäufe anzukurbeln. Auch saisonale Aktionen und Anlässe, z.B. der Sommerschlussverkauf und das Weihnachtsgeschäft, können mit E-Mail Marketing effektiv gestärkt und verlängert werden. Newsletter2Go bietet dafür die Möglichkeit, jedem Empfänger einen individuell generierten Gutscheincode zuzusenden. Das erhöht das Gefühl der Exklusivität und kann sich positiv auf die Conversions auswirken.

Automatisierte Kommunikation – aber individuell!

Andererseits kann die gesamte Kommunikation mit dem Kunden automatisiert werden: Die Möglichkeiten sind mit Willkommensmailings, Nachfassmailings, Reaktivierungsmailings und Produktempfehlungen fast unendlich. Automatisierte Mailings sind heute überhaupt nicht mehr unpersönlich, sondern können mit verschiedenen Personalisierungen und Segmentierungen bis ins Detail individualisiert und auf den einzelnen Kunden zugeschnitten werden. Ob die Personalisierung des Betreffs sinnvoll ist, kann man mit einem A/B-Test mit bis zu 9 verschiedenen Varianten testen. Nach dem Test wird automatisch die erfolgreichste Variante versendet. Die Segmentierung der Empfänger kann erheblichen Einfluss auf die Conversions haben: Je relevanter der Inhalt für den Empfänger, desto höher liegt die Wahrscheinlichkeit, dass er ein Produkt aus dem Newsletter anklicken und kaufen wird.

E-Mail_Marketing_Software

Sie können die Newsletter-Cloud-Software von jedem Ort aus nutzen!

Wie erfolgreich ein Newsletter war, kann man mit Newsletter2Go im Detail messen. Für jedes Mailing wird automatisch ein umfangreiches Reporting erstellt. Darin erkennt man zum Beispiel die Öffnungsrate, Klickrate, Conversion, Abmelderate und Bouncerate für jedes Mailing. In der Echtzeit-Auswertung wird schnell ersichtlich, wie gut ein Newsletter auf seine Zielgruppe zugeschnitten ist. So kann man z.B. an verschiedene Segmente versendete Mailings miteinander vergleichen. Außerdem kann man mit multivariatem Clustering auch für jedes Mailing herausfinden, wie die Kennzahlen für Empfänger mit bestimmten Merkmalen aussehen.

Integration in den Online-Shop

Das Newsletter2Go-Plugin kann mit wenigen Klicks in Ihren bestehenden Shop integriert werden. Die Newslettererstellung und die Übernahme von Shop-Produkten funktionieren dank der Schnittstelle sehr komfortabel. Newsletter2Go bietet eine Do-It-Yourself-Lösung, mit Sie selbst bedarfsgerecht und flexibel versenden können. Mit Schnittstellen zu den Shopsystemen, die von Profihost angeboten werden, erledigen sich die Produktübernahme und die Empfängersynchronisation fast wie von selbst. Whitelisting, das dafür sorgt, dass Ihre Newsletter nicht als Spam kategorisiert werden, ist inbegriffen. Sie können die Newsletter-Cloud-Software von jedem Ort aus nutzen, Internetzugang vorausgesetzt. Zur Einrichtung der Schnittstelle beraten wir Sie gerne.

Zur Autorin

Friederike Beins Friederike Beins ist seit Anfang 2015 Online-Redakteurin bei Newsletter2Go. Das 2011 in Berlin gegründete Internet-Unternehmen bietet eine innovative onlinebasierte Email Marketing Software an. Mit dieser Software kann jeder mühelos und eigenständig Newsletter gestalten und versenden. Nach wenigen Jahren konnte sich Newsletter2Go bereits als deutschlandweite Nummer 1 in Sachen Kundenzufriedenheit etablieren. Im eigenen Blog und in führenden Onlinemarketing-Portalen veröffentlichen die E-Mail Marketing-Experten von Newsletter2Go regelmäßig hilfreiche Beiträge, die sowohl von E-Mail-Profis als auch von Einsteigern gelesen und geschätzt werden.

 

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Profihost Kundentag 11.09.2015

Am vergangenen Freitag luden wir unsere Kunden zu einem exklusiven Kundentag in unserer Heimatstadt Hannover ein. Um einen Rahmen für ein persönliches Kennenlernen in lockerer Atmosphäre zu schaffen, war die Zahl der Teilnehmer auf 25 beschränkt – in kleiner Runde wollten wir mehr Zeit für spezifische Fragen und Gespräche mit fachlichen Schwerpunkten einräumen. Nach zwei erfolgreichen Workshops zu spannenden Themen ließen wir den Abend mit einem humorvollen Programm ausklingen.

Als Einstieg in den ereignisreichen Tag empfingen wir unsere Gäste zur Mittagszeit mit einer stärkenden Mahlzeit. Sowohl der Vorstand der Profihost AG als auch die Referenten begrüßten zusammen mit dem Event-Koordinator im direkten Anschluss alle Beteiligten und nutzten die Gelegenheit, auch die anwesenden Unternehmen und deren Repräsentanten untereinander vorzustellen.

Kundentag mit Workshops mit dem Schwerpunkt Cloudcomputing.

Nach kurzem Einblick in die Neuigkeiten von Profihost-Seite begann die Arbeit in zwei Workshop-Gruppen. Hier boten wir den Teilnehmern die Möglichkeit, einen tieferen Einblick in den Bereich des Cloudcomputing zu erhalten. Sie hatten die Wahl zwischen einer Annäherung an den Themenbereich aus technischer oder betriebswirtschaftlicher/rechtlicher Sicht. In großer Runde wurden abschließend die Ergebnisse kurz zusammengefasst, bevor wir übergingen zum heiteren Abendprogramm.

In der VIP Loge der TUI Arena erlebten wir gemeinsam Mario Barth mit seinem Comedy Programm „Männer sind bekloppt, aber sexy“, der die Halle mit seinem besonderen Witz mit lauten, herzhaftem Lachen erfüllte.

Wir danken den Anwesenden Kunden für diesen Tag mit seinem besonderen Ambiente und die gute Zusammenarbeit. Wir haben uns sehr über das große Interesse und die rege Teilnahme gefreut und sind gespannt auf das nächste Event dieser Art – und natürlich auf all die Kunden, die wir dann in diesem Kreis persönlich kennenlernen können und dürfen.

Veranstaltungsort: BEST WESTERN PREMIER Parkhotel Kronsberg

Veranstaltungsort: BEST WESTERN PREMIER Parkhotel Kronsberg

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Der schnelle Performance-Checkup

Online-Shopper sind ungeduldig — das ist eine bekannte Tatsache. Laut einer Studie springt rund ein Drittel aller Besucher bei einer Seitenladezeit bis zu drei Sekunden ab – noch einmal rund 30% verlieren Shopbetreiber, wenn die Ladezeit mehr als fünf Sekunden beträgt. Die tollsten Startseiten, Einkaufswelten und Storytelling-Konzepte bringen also sehr wenig, wenn die Shop-Performance nicht passt.

Online-Shopper haben wenig Geduld!

Online-Shopper haben wenig Geduld!

Ob eine Seite zu langsam ist, lässt sich einfach herausfinden. Woran es liegt, ist hingegen schon komplizierter. Große Intro-Videos, die automatisch starten oder große Bilddateien können ein Grund sein. Wenn Seitenbetreiber aber genauer wissen möchten, wo es hakt, können sie Tools wie Googles PageSpeed Insights nutzen. Hier wird die Seitenadresse eingegeben, woraufhin eine schnelle Analyse der Seite durchgeführt wird. Danach erhalten die Nutzer des Tools eine Übersichtseite mit einer Checkliste und Hinweisen auf problematische Seiteneinstellungen. So wird etwa überprüft, ob die Seite Plug-ins nutzt und ob Javascript und CSS optimal eingesetzt werden.

Ist meine Seite zu langsam?

Auch überprüft PageSpeed Insights die Komprimierung von Bildern und anderen Inhalten, die für eine schnellere Übertragung zum anfragenden Rechner sorgen kann. Um bei einem zweiten Besuch die Seite noch schneller ausliefern zu können, empfiehlt es sich außerdem, das Browser-Caching optimal einzusetzen. Hierzu hat unser Technik-Team einen FAQ-Eintrag verfasst. Dort finden Sie z.B. Tipps, wie Sie einzelne Seitenelemente mit einem „Mindesthaltbarkeitsdatum“ ausstatten können.

Im Browser eingebaut: Der Site Inspector

Stoppuhr: WIe schnell ist die Seite?

Wie schnell ist meine Seite?
Foto: Julian Lim © CreativeCommons CC-BY-2.0

Der bereits in einem Gastbeitrag im OXID-Blog ausgiebig gewürdigte Site Inspector gibt weitere Hinweise auf mögliche Schwachstellen. Hier können Sie tatsächlich genau nachschauen, welche Elemente von welcher Quelle wieviel Ladezeit benötigen. Schalten Sie z.B. Werbung auf der Seite, so kann es durchaus sein, dass ein lahmer Werbe-Server die komplette Seite ausbremst. Auch erkennen Sie hier große Bilder und andere Hindernisse, die zwischen Ihren Seitenbesuchern und einem zufriedenstellenden Aufenthalt bei Ihnen liegen. Diese Funktion rufen Sie im Browser (Firefox und Chrome) mit Strg+Shift+i auf.

Ist mein Hosting zu langsam?

Selbstverständlich können auch perfekt gestaltete Seiten zu langsam sein, wenn das Hosting nicht mitspielt. Große Kataloge bremsen die Datenbank-Performance, viele Seitenbesucher stehen sich im zu eng bemessenen Laden buchstäblich gegenseitig auf den Füßen: Um hier nachhaltig für die notwendige Performanz zu sorgen, ist ein auf Ihre Bedürfnisse abgestimmtes Hosting ideal. Bei vielen Seiten helfen hier schon ganz grundsätzliche Zahlen wie Besucher/Tag und Umfang des Sortiments. Gerade bei anspruchsvollen Projekten kann sich eine umfassende Beratung auszahlen! Fragen Sie deshalb Ihren Hoster (also z.B. uns ;-)) was bei Fernsehauftritten, Social Media Kampagnen und dem jetzt plötzlich wieder anstehenden Weihnachtsgeschäft an Lösungen empfohlen wird. Mit einer Performance Analyse, skalierbaren Managed Servern, Caching und CDN halten wir ein breitgefächertes Portfolio an Performance-Lösungen für Sie bereit.

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