Warum Netzneutralität gut ist für den Onlinehandel

„Bürgerrechtler jubeln, die Provider jammern“, so schrieb der Spiegel in einem Artikel zur Verordnung über die Netzneutralität. Mit „Provider“ sind die Internet Service Provider gemeint, die die Internetanbindung für Firmen und Endverbraucher bereitstellen. Hier wäre etwa die Deutsche Telekom zu nennen, die sich auch im Vorfeld dieser Entscheidung in einem Manifest für ein dereguliertes Netz stark gemacht hatte, in dem die großen Anbieter die Vorfahrtsregeln definieren. Die Europäische Kommission hat nun jedoch eine Regelung getroffen, die den Unterzeichnern nicht gefallen wird. Denn, obschon hier und da bereits wieder Kritik geäußert wird, wurde für eine Gleichbehandlung aller Daten im Netz entschieden.

Colorful fiber optical network cable.

Das Wunderding Glasfaser: Königsweg zum schnellen Internet?

Was bedeutet Netzneutralität?

Dass die Telekom-Dienstleister nicht willkürlich entscheiden dürfen, ob und welche Daten priorisiert behandelt werden. Somit wird gewährleistet, dass nicht nur Medien-Großunternehmen nach dem alten Push-Prinzip ihre Inhalte in angemessener Form zur Verfügung stellen können, sondern alle, die meinen, etwas zu sagen zu haben. Selbstverständlich auch kleine und große Onlineshops.

Vorteile für den Onlinehandel

Ein weiterer Vorteil, den die Entscheidung mit sich bringt, ist nicht auf den ersten Blick sichtbar: Wenn der Wandel zur Industrie 4.0 flächendeckend gelingen soll, müssen die Netzanbieter nun endlich ernst machen mit dem Breitbandausbau.

Wie Seitenbetreiber den Shop trotzdem schneller machen

Bandbreite ist wichtig, aber nicht alles – und die schnellste Leitung bringt nichts, wenn die Seite nicht liefern kann. Hier ein paar Kniffe, mit denen die Inhalte besser beim Besucher ankommen:

  • Der Hase-und-Igel-Trick: Mit einem Content Delivery Network (CDN) sind Ihre Daten weltweit „schon da“, denn im CDN werden sie immer vom nächstgelegenen Server ausgeliefert. Es gibt für die Implementierung von CDN u.a. Plugins für verschiedene Shopsysteme. Sinnvoll einsetzbar ist ein CDN ab einem Managed Server.
  • Caching: Dynamische Webseiten werden mit Hilfe einer Datenbank ausgeliefert. Jede Datenbankanfrage erzeugt eine Rechenleistung. Mit einem Caching werden Seiten, die oft besucht werden, statisch abgespeichert. So wird die Datenbank weniger belastet.
  • Angemessenes Hosting: Kleinere Shops mit bis ca. 1.000 Besuchern/Tag können bereits mit einem Shop-Hosting schnell und performant sein. Bei größeren Anwendungen und mehr Besuchern empfiehlt sich ein Managed Server.
  • Nutzen Sie die Cloud! Im Cloud-Hosting lässt sich der Server auf besondere Belastungen einstellen. So kann etwa zum Weihnachtsgeschäft die Rechenleistung hochskaliert werden, um allen Besuchern gerecht zu werden. Auch ist es möglich, ein Cluster von mehreren Servern zu betreiben, um etwa Webserver und Datenbankserver zu trennen.
  • Halten Sie die Seite schlank! Nein, sie müssen nicht auf die animierten Slides verzichten. Sie können aber darauf achten, dass Bilder nicht größer sind, als sie sein müssen. Ein weiterer guter Tipp: Seitenkomprimierung nutzen.

Ihre Agentur oder ein anderer Dienstleister können Sie zur OnPage-Optimierung für mehr Performance beraten. Zu allen Fragen rund um Server, Hosting, CDN und Caching können Sie sich einfach an uns wenden – Wir beraten gerne persönlich und unverbindlich.

Veröffentlicht unter Webhosting | Verschlagwortet mit , , |

Die Profihost-Events im Herbst

collage-herbst-events

Der Spätsommer und der sich langsam herbeischleichende Herbst sind prallgefüllt mit Veranstaltungen für E-Commerce, Start-ups und die Digitalbranche. Hier ein kurzer Überblick der Events mit Profihost-Beteiligung:

14.-15.9.: dmexco, Köln

Mitte September findet die große Messe für das Digitalmarketing in Köln statt. Profihost ist dabei! Ihr findet uns in Halle 6, Stand D 40

14.-17.9.: DSRI Herbstakademie in Hamburg

Die diesjährige Herbstakademie der Deutschen Stiftung für Recht und Informatik (DSRI) findet in der Bucerius Law School in Hamburg statt. Profihost CEO Sebastian Bluhm ist, zusammen mit RA Daniel Rink,  mit einem Vortrag zum Thema „IT-Sicherheit: Rechtsentwicklung, Bedrohungslage und Schutzkonzepte“ dabei.

15.-16.9.Entrepreneurship Idea Days in Braunschweig

An zwei Tagen veranstalten die TU Braunschweig und die Ostfalia Hochschule das Start-up Event im Haus der Wissenschaft. Sebastian Bluhm (CEO) wird hier einen Impulsvortrag zur Firmengründung halten – man darf gespannt sein!

Bis inkl. 15.10.: Wahl zum Webhoster des jahres

Auch in diesem Jahr findet die Wahl zum Webhoster des Jahres statt. Profihost ist ebenfalls wieder nominiert – Stimmt für uns in der Katregorie Shop-Hosting ab!

20.10.: A-Commerce Day, Wien

Am 20. Oktober wird die österreichische Hauptstadt zum E-Commerce Hotspot. Der A-Commerce Day öffnet seine Türen für die Besucher. Geboten wird ein Programm von Vorträgen und Workshops, in der Ausstellung sind natürlich auch wir von Profihost mit einem Stand vertreten!

Wir seh’n uns!

Veröffentlicht unter Veranstaltungen | Verschlagwortet mit , , , , , |

E-Commerce ohne Grenzen

Bei rund 74 Prozent der deutschen Onlinehändler sind auch Kunden aus Österreich willkommen, 56 Prozent versenden ihre Waren auch in die Schweiz, so eine Umfrage der T3N. In beiden Ländern wächst der E-Commerce in rasantem Tempo: In der Schweiz im vergangenen Jahr um 11,4 Prozent, in Österreich um 11,6 Prozent. Damit wächst der Online-Handel in den Alpenländern schneller als in Deutschland (9%). Für Marktteilnehmer in allen Ländern ein guter Grund, den Horizont zu erweitern und sich im gesamten deutschsprachigen Raum zu engagieren.

Online-Handel im gesamten DACH-Raum

Besonders bei Produktnamen aufpassen … Dinge heißen nicht überall gleich!

Um mit einem eigenen Shop auf dem jeweiligen Markt erfolgreich zu sein, müssen regionale Besonderheiten beachtet werden. In Österreich gibt es z.B. ein beliebtes Payment-System, die Eps-Überweisung. In der Schweiz ist das Bezahlsystem der Post Finance populär. Hier, wie auch in Deutschland, zahlen Online-Shopper aber auch weiterhin gerne auf Rechnung. Händler dürfen in Österreich keine Aufschläge auf Zahlungsmittel (wie z.B. Kreditkarten) erheben. Durch die EU-Verbraucherschutzrichtlinie, die seit 2014 in Kraft ist, wurde das Rückgaberecht vereinheitlicht. So haben auch Kunden in Österreich nun regulär 14 Tage Zeit, die Ware zu retournieren.

Auf sprachliche Eigenheiten achten …

Selbstverständlich sollten auch sprachliche Eigenheiten Beachtung finden, insbesondere im B2C-Bereich. Nicht nur die Besucher kaufen lieber in einem Shop ein, der „ihre Sprache“ spricht. Auch das Suchmaschinen-Ranking für die länderspezifischen Suchergebnisse hängt stark von der Nutzung sprachlicher Eigenarten ab. Nicht zuletzt die Adresse im Impressum und die Telefonnummer des Kundendienstes sind starke SEO-Signale. Eine Länder-Endung, wie etwa .ch oder .at, wird allerdings im Normalfall nur im nationalen Suchmarkt gerankt. Ein internationaler Shop, z.B. für den gesamten DACH-Raum, greift hier besser auf eine generische Domain wie .com oder .info zurück. Die Umleitung der Kundschaft aus den verschiedenen Ländern sollte dann beim ersten Besuch per Wahlschalter erfolgen. Ein Cookie „merkt“ sich die Entscheidung und leitet die Besucher bei allen folgenden Besuchen entsprechend um.

Profihost ist vor Ort: A-Commerce Day Wien am 20.10.

acom_day_logoWir bieten unsere Hosting-Dienstleistungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz an. Ob lokal oder global: Auf dem A-Commerce-Day in Wien können Sie sich zu den vielfältigen Möglichkeiten beraten lassen, die unsere Hosting-Pakete vom Shop-Hosting bis zum Managed Server bieten.

Veröffentlicht unter E-Commerce | Verschlagwortet mit , |

Die Kunst der Verpackung: Einzigartigkeit im Onlinehandel

+++

Fassadenbild auf dem Bahlsen-Haus in Hannover.

Die zweite Leuchtreklame Deutschlands, das erste Fließband in Europa, Corporate Identity und neue Produktbezeichnungen, die in den Duden eingetragen werden: Die Chronik der Firma Bahlsen  liest sich ein wenig wie die Kulturgeschichte der Massenproduktion. Zu Anfang hatte Bahlsens Firma 10 Mitarbeiter. Das schnelle und erfolgreiche Wachstum ist nicht zuletzt auf die Innovationsfreude des Unternehmers zurückzuführen, die sich auch im Marketing widerspiegelte. Anstatt Kekse lose aus dem Bauchladen zu verkaufen, führte der Keksfabrikant 1904 eine staub- und feuchtigkeitsfeste Kartonpackung für die „Leibniz-Cakes“ ein.

Dadurch erhöht sich die Produktqualität deutlich. Auch Blechdosen wurden genutzt, von Künstlern gestaltet und bis heute beliebte Sammlerstücke. Mit dieser gekonnten Verbindung von Kunst und Kommerz gelingt es Bahlsen, ein Massenprodukt individuell zu gestalten und gleichzeitig der Marke treu zu bleiben.

Schöne Verpackungen auch für den Online-Handel!

Keksdose, gestaltet von der Künstlerin Martel Schwichtenberg, die u.a. in einer Ausstellung des Bröhan-Museums in Berlin gezeigt wurde.

Keksdose, gestaltet von der Künstlerin Martel Schwichtenberg, die in einer Ausstellung des Bröhan-Museums in Berlin gezeigt wurde.

Knapp hundert Jahre später steht der Online-Handel vor genau dieser Herausforderung. Verkaufen kann, wer am günstigsten ist, oder ein einzigartiges Produkt anbietet. Individualität kann hier aber auch über die Verpackung transportiert werden! Das Auspacken ist der emotionalste Moment des Online-Kaufs. Vom öffnen des Kartons werden sogar Videos gedreht, online gestellt – und angeschaut (Stichwort: Unboxing). Ein Grund mehr, sich Gedanken über einen gelungenen Packungs-Auftritt zu machen.

Tipps für die individuelle Verpackung

  • Der Klassiker: eigener Versandkarton oder eigenes Paketband
  • Eine handgeschriebene Grußkarte beifügen
  • Produkte als Geschenk verpacken
  • Eine kleine Aufmerksamkeit beilegen
  • Die Packung sollte natürlich zu Ihnen passen!

Firmen wie Outfittery und Zalando binden den Versandkarton in die Markenbildung ein und nutzen sie z.B. auch in der Fernsehwerbung. Besonderen Wert legt der Onlineshop von Servus am Marktplatz auf die Verpackung der Waren: Hier wird jedes Päckchen individuell und mit viel Sorgfalt gepackt.

Veröffentlicht unter E-Commerce | Verschlagwortet mit , , |

Vorhang auf zum A-Commerce-Day

Für einen Tag im Oktober wird Wien zum Hotspot des E-Commerce, wenn am 20.10. der zweite A-Commerce Day über die Kinobühne geht. Branchenteilnehmer aus Österreich, der Schweiz und Deutschland treffen sich in der österreichischen Hauptstadt zu Vorträgen und Workshops. Die Aussteller präsentieren die aktuellsten Trends und Innovationen direkt aus der Entwicklungsumgebung.

A-Commerce Day 2016

 

Profihost wird mit unserem Ansprechpartner für Österreich und die Schweiz, Henning Adam, vor Ort vertreten sein. Bei uns werden das Shop-Hosting, die Managed Server und unsere Cloud-Hosting-Lösungen im Mittelpunkt stehen. Online-Handel, Systemhäuser und IT-Outsourcing im gesamten D-A-CH-Raum profitieren von unserer langjährigen Erfahrung als unabhängiger Hoster. Überzeugen Sie sich selbst und kommen Sie uns besuchen!

Profihost auf dem A-Commerce Day Wien am 20. 10.

Portrait Henning AdamPortrait Waldemar WiebeWir beraten Sie direkt vor Ort zu unserem Cloud-Hosting, Shop Hosting und den Managed Servern. Es werden viele Besucher erwartet – am besten vereinbaren Sie jetzt gleich Ihren Beratungstermin!

Nehmen Sie Kontakt mit Henning Adam und Waldemar Wiebe auf!

++43 676 7446388  # vertrieb@profihost.com

20. Oktober 2016 – www.a-commerce.at/day/
Cineplexx Wienerberg – Wienerbergstraße 11, 1100 Wien

Im Rahmen des A-Commerce Day wird auch in diesem Jahr wieder der E-Commerce-Preis „Anton Award“ verliehen. Am Abend laden die Veranstalter schließlich zur „A-Commerce Night“. Auf der Networking-Party können die Messebesucher den Tag in entspannter Atmosphäre ausklingen lassen.

Veröffentlicht unter Veranstaltungen |

Wählen Sie Ihren Shop-Hoster des Jahres!

Mit über 70.000 Seitenaufrufen im Monat ist HOSTtest.de eines der größten Hosting-Vergleichsportale im deutschsprachigen Raum. Auch in diesem Jahr lässt HOSTtest Nutzer und Kunden über den „Webhoster des Jahres“ abstimmen. Wir freuen uns über die erneute Nominierung!

Abstimmung Webhoster des JahresDie Auszeichnung für die Wahl zum Webhoster des Jahres ist ein Publikumspreis. Die Abstimmenden können hierbei die besten Hoster aus acht Kategorien, unter anderem auch Shop-Hosting, wählen.

Als Gewinner von 2015 haben wir bei Profihost schon bewiesen, dass mit mittlerweile mehr als 15 Jahren Erfahrung und über 1.500 aktiven E-Commerce Projekten eines unserer Fachgebiete genau hier liegt – im Shop-Hosting. Wir begleiten die Projekte unserer Kunden von klein auf und stehen bei jedem Meilenstein der Entwicklung zur Seite

Stimmen Sie zwischen dem 17.08. und dem 15.10. ab und sichern Sie sich die Chance auf tolle Preise! Diese werden unter allen Teilnehmern der Webhoster-Wahl verlost:

Wählen Sie den Webhoster des Jahres 2016! ➥ Zur Abstimmung

Veröffentlicht unter Webhosting |

Recht kompliziert: Ein Jahr IT-Sicherheitsgesetz

lupe_mit_paragraphenSeit einem Jahr ist es nun in Kraft, das IT-Sicherheitsgesetz. Was hat sich für den Onlinehandel geändert? Unabhängig von der Größe des Shops müssen Onlinehändler u.a. sicherstellen, dass ihre Anwendungen „gegen Verletzungen des Schutzes personenbezogener Daten und […] gegen Störungen, auch soweit sie durch äußere Angriffe bedingt sind, gesichert sind.“  Sie müssen also geeignete Maßnahmen ergreifen, damit z.B. ihre Webseiten entsprechend geschützt sind. Der Bundesverband E-Commerce und Versandhandel e.V. (bevh) kritisierte in einer Stellungnahme zum Gesetztentwurf bereits im Vorfeld, dass das Gesetz „zu erheblicher Rechtsunsicherheit führen wird“. Tatsächlich ist es so, dass mit der neuen Regelung das Leben für Händler, die nur Online etwas verkaufen möchten, nicht gerade einfacher geworden ist.

Checkliste: was ist zu beachten?

  • Die Shopsoftware-Updates müssen zeitnah eingespielt werden
  • Die Seite sollte ein SSL-Zertifikat haben
  • Kundendaten dürfen, z.B. in E-Mails, nicht mehr unverschlüsselt verschickt werden
  • Es müssen geeigneten Maßnahmen für die Datensicherheit getroffen werden
4d-logo

Anbieter wie die 4D Deutsche Gesellschaft für Datensicherheit überwachen die Sicherheit der Daten in der Webanwendung

Insbesondere der letzte Punkt ist für viele bestimmt eine Herausforderung. Täglich gibt es neue Meldungen zu Sicherheitslücken und Datenlecks. Es kann davon ausgegangen werden, dass 75% aller Internetangebote unsicher sind. Wer zur Absicherung lieber nicht auf das eigene Know-how vertrauen möchte, kann die Anwendung oder den Online-Shop aber von Dienstleistern wie der 4D Deutsche Gesellschaft für Datensicherheit prüfen lassen. Diese bietet z.B. eine „dauerhafte Sicherheits- Überwachung“ für „Online-Plattformen, -Shops so wie Internetseiten“ an. Der Service kann einen Monat kostenlos getestet werden und ist ab 15,- €/Monat erhältlich.

 

Veröffentlicht unter Allgemein | Verschlagwortet mit , |

Und die Nominierten sind …?

Der Shop Usability Award geht in die nächste Runde! Der Preis wird alljährlich in München vergeben, in diesem Jahr im Rahmen einer Gala im Gloria Palast. Mit dem Award werden Online-Shops ausgezeichnet, die durch eine hervorragende Nutzerfreundlichkeit glänzen. Im letzten Jahr standen die Profihost-Kundinnen von burlesque-dessous.de auf dem Siegertreppchen. Auch dieses Jahr sind wieder drei bei uns gehostete Seiten unter den Nominierten. Das freut uns und wir stellen die Kandidaten gerne kurz hier vor:

screen-alles-vegetarisch_de

Der Online-Shop alles-vegetarisch.de bietet 100% vegane Produkte an. Die Lebensmittel werden ohne Gentechnik produziert und das Unternehmen setzt sich aktiv für den Umwelt- und Tierschutz ein. Die Startseite lädt zum Stöbern und Entdecken ein, dennoch finden die Besucher sich in der übersichtlichen Navigation schnell zurecht. Umgesetzt wurde der Shop von der Agentur conexco.

screen-acapoolco_at

Bei apoolco.at dreht sich alles um das sommerliche Badevergnügen. Der Shop ist spezialiert auf günstige Angebote renommierter Markenhersteller. Die auffälligen Video-Snippets im Slider der Startseite machen gleich Lust auf eine erfrischende Abkühlung an heißen Tagen!

screen_wasserladen_de

Wir bleiben im nassen Element: Die Seite wasserladen.de ist die Online-Filiale eines Berliner Geschäftes für Trinkwasserfilter. Hier fällt besonders die übersichtliche Navigation auf, die die einzelnen Bereiche optisch voneinander abgrenzt. Umgesetzt wurde der Shop vom Profihost-Partner onlinepuls.

Usability: Keine Fragezeichen!

Wie Steve Krug in seinem Buch „Don’t make me think“ einleuchtend beschreibt, ist es wichtig, bei den Nutzern keine Fragezeichen entstehen zu lassen: „Wo kann ich bestellen?“ „Was bedeutet diese Überschrift?“ Solche Hindernisse sind unbedingt zu vermeiden. Nutzerfreundlichkeit fängt aber bereits beim Shop-Hosting an. Denn damit die Besucher die Seite überhaupt nutzen können, muss sie erreichbar sein. Wenn sie dann schnell und performant läuft, kann die gelungene Gestaltung erst richtig wirken. Einen Performance-Checkup können Seitenbetrieber schon mit „Hausmitteln“ durchführen. Wie das funktioniert, haben wir hier in einem Artikel beschrieben.

Veröffentlicht unter E-Commerce | Verschlagwortet mit , , |

Wir wünschen einen schönen SysAdminDay!

via GIPHY

Noch ist es ruhig nebenan, vielleicht öffnet aber nachher noch jemand den Bürolocher (Konfetti!!), denn heute ist SysAdminDay. Zum 17. Mal findet der Feiertag der Systemadmins statt. Anders als der Weltfernmeldetag ist der SysAdminDay jedoch noch nicht „von der UNO als internationaler Gedenktag anerkannt“ – wir arbeiten dran!

Wie der Weltkatzentag, der Star Wars Day und der Towel Day gehört der SysAdminDay zu den sog. nerdigen Feiertagen. Im Zuge der Digitalisierung finden diese immer mehr Beachtung und wir werden sehen, was die Zukunft uns hier noch für schöne Gelegenheiten bringt, neue Traditionen zu begründen!

Veröffentlicht unter Allgemein | Verschlagwortet mit |

Bulgarien setzt auf Open Source

Das Parlament in Sofia, wo über das Open Source-Gesetz abgestimmt wurde Foto: Tony Bowden © CreativeCommons CC BY SA 2.0

„Bulgarien verabschiedet ein Open Source-Gesetz“ – für ein wenig Aufregung hat die Nachricht schon gesorgt, als Bulgarien Anfang Juli ein neues Gesetz zum Einsatz von Open-Source-Software erließ. Hintergrund ist die Idee, dass mit öffentlichen Geldern finanzierte Programme auch der Öffentlichkeit zur Nutzung zugänglich sein sollen. Dies gilt für Anwendungen, die neu in Auftrag gegeben werden. Das neue Gesetzt bedeutet also nicht, dass die öffentliche Verwaltung komplett auf Open Source umgestellt wird. Laut einem Bericht im Linux Magazin sollen die Quelltexte auf Github gespiegelt werden. So sollen sie interessierten Entwicklern zugänglich gemacht werden.

Ein Kommentar in der t3n befürwortet die bulgarische Initiative und zählt eine ganze Reihe weiterer Länder auf, die ähnliche Regelungen erlassen haben – darunter Norwegen, Schweden, Portugal und Brasilien, aber auch die USA. Neben dem Argument, dass der Allgemeinheit auch gehören soll, was von ihr finanziert wurde, ist auch der Sicherheitsaspekt von Bedeutung. Denn es kann nicht ausgeschlossen werden, dass in proprietärer Software „auf Anordnung von Oben“ Hintertüren eingebaut sind, über welche z.B. Geheimdienste Informationen abziehen können. Auch „normale“ Sicherheitslücken werden von vielen Augen natürlich ebenfalls besser gesehen.

Einen schönen Überblick über den Einsatz von Open-Source-Software in öffentlichen Einrichtungen gibt dieser Eintrag auf der Wikipedia. Demnach gibt es auch in Deutschland vereinzelte Vorstöße, Open-Source-Programmen den Vorzug zu geben. Am bekanntesten ist hier bestimmt die Umstellung der Münchener Stadtverwaltung auf ein Linux-Betriebssystem, dass extra für diesen Zweck angepasste LiMux. Dies sorgt jedoch immer wieder für Unruhe, u.a. weil es den Stadträten nicht möglich ist, Textbearbeitungsprogramme, Skype oder Office selbst nachzuinstallieren. Ob dies für eine sichere IT sinnvoll wäre, steht sicher auf einem anderen Blatt. Nicht zuletzt durch mangelnde Sachkenntnis bei den Nutzern kommt es zu schwerwiegenden Zwischenfällen wie etwa dem Hack des Bundestags-Netzwerks, bei dem sich die Angreifer vermutlich über infizierte E-Mails Zugang verschafften. Das viele Abgeordnete wohl auch private Accounts über die Rechner nutzten, erhöhte das Risiko noch einmal beträchtlich. Zum LiMux-Projekt ist kürzlich eine neue Studie erschienen, die jedoch – so dieser Kommentar – von zweifelhaftem Nutzwert ist. Das Projekt läft also weiter, liefert weiter Stoff für Diskussionen und ist vielleicht ein Schritt hin zu mehr Akzeptanz für quelloffene Software im Einsatz für die Allgemeinheit.

Veröffentlicht unter Allgemein | Verschlagwortet mit , , |