E-Commerce im B2B-Bereich

Container-Schiff auf hoher See

Online rechnet sich auch für den Großhandel: Trend zum E-Commerce im B2B-Sektor

An unserem alten Firmensitz hatten wir einen Ladenausstatter als Nachbarn, der als kleine Handeslvertretung gestartet war und mittlerweile in der 4. Generation als Familienbetrieb geführt wird. In der Rede zum 100-jährigen Firmenjubiläum im letzten Jahr wurde eine Sache als ein richtiger und für den weiteren Firmenerfolg wichtiger Schritt besonders hervorgehoben: Der Schritt vom klassischen Großhandel mit Katalog hin zum Großhändler, der seine Waren auch auf einer umfangreichen Webseite online anbietet. Hier hatte man offenbar frühzeitig die Zeichen der Zeit richtig gedeutet und in das Fortbestehen des Traditionsunternehmens im Zeitalter der Digitalisierung investiert. Das unser ehemaliger Nachbar hier offenbar kein Einzelfall für erfolgreichen E-Commerce im B2B-Sektor ist, belegt dieser Tage erneut eine vom E-Commerce-Center Köln (ECC) veröffentlichte Studie zum Onlinehandel zwischen Unternehmen, welche in einem Artikel auf ecommerce-vision.de vorgestellt wird.

Trend zur Digitalisierung auch im Business-to-Business

Bereits zum siebten Mal wurden mit dem B2B E_Commerce Konjunkturindex 45 Entscheider zu ihrer Einschätzung befragt. Auch wenn die Studie auf Grund der recht kleinen Stichprobe eher als Trendstudie gelten muss, so ist genau das aus ihr aber durchaus abzulesen: Nämlich ein positiver Trend zum Onlinehandel zwischen Unternehmen. 26,7% der Befragten erwarten demnach einen starken Anstieg der Aktivität innerhalb der nächsten 12 Monate, 13,3% waren sehr zufrieden mit den Umsätzen. Das sind nicht viele, aber deutlich mehr als in der vorhergegangenen Befragung, wo die Prozentzahl mit 7,7 weitaus geringer ausfiel. Für die Zukunft hat die Anpassung der Onlineshops für mobile Endgeräte bei den Befragten die höchste Priorität — auch dies ein Trend, den man auch in anderen Bereichen genau so beobachten kann. Auch im Internet präsent zu sein, am besten mit einem Online-Shop, ist damit nicht mehr alleine für den Verbrauchermarkt eine Notwendigkeit. Auch Unternehmen, die vorwiegend an Geschäftskunden verkaufen, sollten ihr Engagement hier schnellstmöglich überprüfen und die notwendigen Schritte angehen.

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Blogschau November

So langsam neigt sich das Jahr zur Neige und wir sind bereits bei der vorletzten Blogschau für 2014 angelangt — der November-Ausgabe. Was haben wir entdeckt beim „Blick über den Tellerrand“? Ein interessantes Interview mit den Profihost-Kunden von TRIGEMA (ja, das sind die mit dem Schimpansen!), Google berücksichtigt demnächst verstärkt die Eigenschaft „Responsive Design“ sowie einen äußerst informativen Artikel über die Technik des Storytelling in Marketing und PR. 

Google führt „mobile friendly“ in Suchergebnissen ein

Eine Frau steht vor einem Bus und schaut auf ein Smartphone

Mobil Surfen – 56% tun es! – Foto von JESHOTS (CreativeCommons CC0)

Drüben im Homepage Baukasten Blog von GO.de wird heute darüber berichtet: Google führt demnächst die Markierung „mobile friendly“ auf den Suchergebnisseiten ein. Damit wird angezeigt, ob eine Seite auch auf dem Smartphone (Tablets sind im allgemeinen eher unproblematisch) gut aussieht. Denn immerhin nutzen 56% der Einwohner Deutschlands auch das Smartphone zum Surfen! Die Vermutung liegt nahe, dass im selben Zuge auch die Bewertung des Signals „mobile friendly“ für die Positionierung von Webseiten wichtiger werden wird.

Zum Artikel im Blog von GO.de

Warum relauncht TRIGEMA die Webseite?

Update oder umsatteln, diese Frage stellten sich die Webshop-Verantwortlichen bei TRIGEMA vor dem Relaunch des Online-Angebotes auf Basis des OXID eShops. Ein wichtiges Argument für die Umrüstung auf eine neue Software war die Zukunftssicherheit des Shopsystems. Auch hier ist das Thema „Mobil“ wichtig, auch hier ist der Trend zur Individualisierung erkennbar. So wird es in Kürze möglich sein, T-Shirts in TRIGEMA-Qualität selber gestalten zu können.

Zum ganzen Interview auf ecommerce-vision.de.

„Es war einmal …“ Wie die PR Storytelling richtig einsetzen

Warum können wir uns den Verlauf von Geschichten so gut merken? Weil es sich bei Geschichten um Texte handelt, die es uns leicht machen, in Beziehung mit ihnen zu treten — sei es durch Abgrenzung oder durch Bezug auf die eigenen Erfahrungen. In beiden Fällen setzen Menschen  das, was erzählt wird, in Bezug zu ihren eigenen Erlebnissen. Die Kontinuität, also die innere Logik und die zeitliche Ordnung einer Geschichte, sind hierbei von besonderer Bedeutung. Wie die Technik des „Storytelling“ in der PR eingesetzt werden kann, und warum PR nicht „schon immer“ Storytelling war, darüber kann man mehr im Interview mit Petra Sammer („Storytelling: Die Zukunft von PR und Marketing“) auf pr-blogger.de erfahren.

Zum Interview

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Multitool für Windows Root Server

Aufgeklapptes Taschenmesser auf hellem Hintergrund

DOS-Prompt Multitool Swiss File Knife: Ein berühmtes Vorbild stand Pate bei der Namensgebung!

Admins, die auf Linux und Windows unterwegs sind, vermissen auf letzterem System eine Sache ganz besonders: Bessere Werkzeuge und mehr Flexibilität auf Kommandozeilenebene. Denn Klickibunti kann zwar Vorteile haben, schneller und ressourcenschonender lässt sich der Server aber oft direkt auf der Shell administrieren. Auch ein gewisser Feelgood-Faktor ist hier vorhanden — viele haben ganz einfach das Gefühl, das System mit den „ursprünglichen“ Mitteln besser kontrollieren zu können. Auf Linux-Systemen jeder Couleur ist die Shell von Haus aus mit einem umfangreichen Instrumentarium ausgestattet. Bei Windows-Servern (für unsere Root Server gibt es hier die 2008er und 2012er Version) sieht die Sache schon ganz anders aus. Hier setzt man auf grafische UIs und hat die Kommandozeile mit wenig Werkzeugen versehen. Abhilfe schafft hier jetzt ein kleines Programm, dass für jeden Admin, der Server auf Windows-Ebene betreut, eine Hilfe sein kann.

Swiss File Knife

Etwa die Änderung des Erstellungsdatums von Dateien: Eine Übung, die ich selbst mal unter Windows XP unternommen habe und welche dort nur durch das Ändern der Systemzeit nebst weiterer, für DOS-Verhältnisse recht kryptischer  Manipulationen zu erledigen war, erledigt sfk.exe durch den Befehl sfk touch. Auch bei anderen Befehlen werden die entsprechenden Funktionen durch das Anhängen von Parametern an die ausführbare Datei gestartet, ein Prinzip, das z.B. von Git bekannt ist. Neben vielen bekannten Befehlen, die durch Eingabe von sfk ohne Parameter angezeigt werden, lässt sich mit dem Werkzeug etwa auch ein HTTP-Server starten und es lassen sich eigene Parameter erstellen, die dann z.B. eine Batch-Datei ausführen. Auch kann nach Zeichenketten in Dateien gesucht werden.

Mit der Anwendung mit dem nicht ganz unbescheidenen Namen kann also dafür gesorgt werden, dass sich auch die Aministration von Windows-Servern mehr nach Server-Administration anfühlt. Auf der Seite der Entwickler gibt es einen Überblick der Befehle für das Tool. Die Anwendung ist neben der Windows-Version auch für verschiedene andere Systeme, z.B. Ubuntu und Mac OS X, erhältlich. Die Base-Version ist sog. Freeware und kostenlos.

Entwickler: www.stahlworks.com
Download: http://stahlworks.com/downloads.html

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Schwierig: Schülerinnen und IT-Berufe

Einer Studie der Vodafone-Stiftung zufolge geht das Interesse von Schülerinnen für IT-Berufe „gegen null“, so der Spiegel in einer Vorabveröffentlichung. Die berufliche Orientierung von Jungen und Mädchen unterscheidet sich demnach erheblich und entspricht „weitgehend tradierten Rollenmustern“. Sehr gefragt sind bei den Schülerinnen soziale oder medizinische Berufe. Das entspricht — glücklicherweise — nicht ganz unseren Erfahrungen. Wer jedoch einmal einen Werbeblock im Kinderfernsehen aufmerksam verfolgt, kann deutlich erkennen, dass zumindest die Spielzeugindustrie auf traditionelle Zuschreibungen setzt. Auch bei Mattel war es bis vor kurzem so, dass Frauen das Design für Computerspiele machen, für die Programmierung sind dann „Steven und Brian“ verantwortlich.

Mädchen am Computer

Ein seltenes Bild — Mädchen mit Spaß am Programmieren!
Foto: www.ocg.at – CreativeCommons CC|BY|ND|2.0

Computerkompetenz allgemein mittelmäßig

Auch geschlechterübergreifend gibt es im deutschen Bildungssystem offensichtlich weiterhin Nachholbedarf, was die Computerkompetenz anbetrifft. Auch wenn in der Mediennutzung eine große Selbstverständlichkeit an den Tag gelegt wird, gibt es offenbar weniger Verständnis für die Mechanismen hinter den hochauflösenden Oberflächen. Dies geht aus der ICILS-Studie hervor, die den Grad der Computerintegration in den Bildungsalltag im globalen Kontext vergleicht. „Rund ein Drittel der Schülerinnen und Schüler hierzulande verlieren den Anschluss und können mit neuen Technologien nicht sinnvoll umgehen“, so die an der Studie beteiligte Prof. Dr. Birgit Eickelmann von der Uni Paderborn. Einem Bericht zufolge wird versucht, diesen Mangel durch private initiativen auszugleichen. Dort werden Handys gebaut, Programme geschrieben und mit Lego geforscht — der spielerische Zugang steht im Mittelpunkt. Da zeitlich begrenzte Konzepte wie der Girls’Day offenbar nicht den gewünschten Erfolg haben, könnte eine bessere Einbindung entsprechender Themen im regulären Unterricht vielleicht weiterhelfen. Denn, so der Artikel, um auch die zu erreichen, die sich nicht sowieso schon für IT-Themen interessieren, muss eine entsprechende Förderung in der Schule stattfinden.

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Video: Was ist Elasticsearch?

Joscha Krug, Geschäftsführer von Profihost Partner Marmalade, erklärt im OXID Videocast, was Elasticsearch ist und wie es eingesetzt werden kann. Marmalade hat mit dem OXID-Modul OXSEARCH ein Elasticsearch-Plugin für den OXID eShop entwickelt. Mit Elasticsearch lassen sich große Mengen heterogen organisierter Datensätze intelligent und performant durchsuchen. Krug spricht im Video von über 8 Millionen Artikeln in einem Online-Shop. Es ist auch möglich, die Suchergebnisse nach Verkaufszahlen zu gewichten und so die Suche für den Kunden noch effizienter zu gestalten. Für den performanten Einsatz von Elasticsearch empfehlen wir den vorkonfigurierten Managed Elasticsearch Server.

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WordPress: SEO und so

Kürzlich haben wir uns hier mit dem Hosting für Blogs befasst. Heute nehmen wir den Faden an anderer Stelle wieder auf und präsentieren ein paar Plugins, die die Suchmaschinenanpassung für das beliebte Blog-CMS WordPress einfacher machen können. Gefunden haben wir diese Tipps im Internet… Sie gehen u.a. auf einen Artikel bei T3N und einen Blogpost zurück. Einige der Plugins nutzen wir auch selber für unser Profihost-Blog.

EIn Blog, dargestellt auf einem PC-Bildschirm, einem Smartphone und einem Tablet

EIn Blog, dargestellt auf einem PC-Bildschirm, einem Smartphone und einem Tablet – Bild von Pixabay.com / Tumisu © Public Domain

Seitenbeschreibung, Title, URL

Eines der besten Plugins rund um die kleinen Neben- und Metatexte, die für Suchmaschinen umso wichtiger sind, ist das All In One SEO Pack von Michael Torbert. Damit ist es sehr einfach, die Metadescription und eine passende URL sowie, sofern gewollt, Keywords und einen geänderten title-Tag für jeden Blogpost anzulegen. Eine Vorschau zeigt außerdem an, wie der Artikel in den Google-Suchergebnissen aussehen würde und die Buchstabenzählfunktion hilft, die Texte auf die passende Länge zurechtzuschreiben.

Kein Plugin: Bildbeschreibungen

Nicht nur im Sinne der Barrierefreiheit von Webseiten ist es wichtig, entsprechende Texte zu den Bildern hinzuzufügen. Ein Tool wie etwa SEO Friendly Images ist hierfür jedoch denkbar ungeeignet, da es leere Tags automatisch mit dem „Seitentitel“ oder „Seitentitel + Bildname“ beschreibt. Weder für die Google Bildersuche noch für die barrierefreie Gestaltung macht dies Sinn. Der Grund: Bilddateien heißen häufig z.B. einfach mal „DSCN3256.jpg“ und der Seitentitel sagt ggf. auch wenig über den Bildinhalt aus. Im

alt-Tag

sollte eine Bildbeschreibung stehen, die den Bildinhalt erklärt. Hintergrund ist, dass dieses bei ausgeschalteter Grafik angezeigt wird, oder für sehbehinderte Besucher zur Orientierung dient. Wer tatsächlich immer noch Bilder in der Seitennavigation nutzt, sollte deshalb gerade hier unbedingt auf eine korrekte Verwendung achten. Im

title-Tag

hingegen ist Platz für Keywords oder andere Texte, die bei der Indexierung gut ankommen. Bei der Nutzung des title-Tags in Links können Hinweise auf den Inhalt der verlinkten Seite gegeben werden.

Sowohl alt- als auch title-Tags können bei WordPress in der Medienübersicht und schon direkt nach dem Bildupload gesetzt werden.

Bilder kleiner rechnen

Die Ladezeiten einer Seite werden immer wichtiger für eine optimale Positionierung. Um hier ein möglichst gutes Ergebnis zu erhalten, kann Serverseitig einiges getan werden. Wer jedoch kein Caching (gibts auch als WordPress-Plugin(s)) oder CDN einsetzen kann oder möchte, dem sei empfohlen, die Größe der Bilddateien zu reduzieren. Agenturen können so z.B. in der Bildbearbeitung nicht versierten Kunden ein Hausmittel installieren, womit sie Bilder quasi direkt von der Speicherkarte hochladen können (Achtung! Auch auf dem Webserver kostet Bildbearbeitung Rechenzeit!). Mit Max Image Size Control wird die Anzeigegröße von Bildern festgelegt auf maximal mögliche Maße. Dies sollte im Normalfall auch die Dateigröße reduzieren. Genau das macht auch WP Smush.it , allerdings ohne die Anzeigegröße zu verändern. Hier ist wichtig zu wissen, dass dieses Plugin einen Service von Yahoo! nutzt — inkl. Upload und temporärer Speicherung des Bildes auf dem Server. Hier kann es unter Umständen Probleme mit dem Datenschutz geben.

Responsive Design!

Die gute Nutzbarkeit von Webseiten auf Smartphones ist zu einem Faktor für die Platzierung bei Google geworden. Das ergibt sich z.B. aus diesem Dokument. WordPress-Nutzer sollten daher am besten ein Theme verwenden, welches sowohl auf Tablet und PC, als auch auf dem Handy gut aussieht. Eine Liste ist hier zu finden, aber auch im WordPress Theme Katalog kann  nach dem Feature „Responsive Design“ gesucht werden.

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Manche Blogs verweisen am Ende eines Artikels auf thematisch ähnliche Beiträge. Hierfür kann das Yet Another Related Posts Plugin genutzt werden (wie Sie den Großbuchstaben-Anzeigefehler ausschalten steht hier!). Auch bei uns werden ähnliche Artikel am Ende eines Beitrags verlinkt. Da wir gerade am Schluss angelangt sind, können Sie hier gleich sehen, wie so etwas aussieht …

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Shell und der Shitstorm

Die Idee war offenbar sehr gut und das Angebot unschlagbar günstig: Im Wonnemonat Mai wollte sich Öl-Multi Shell mit einer Prämie bei loyalen Kunden bedanken. Für einen ungefähren Gegenwert von 10 Euro sollten die treuen Kunden einen E-Book Reader erhalten. Doch die Teilnehmer des Kundenkartenprogramms standen leider vor verschlossenen Türen, als die Aktion anlief. Denn obwohl Shell laut einem Zeitungsbericht mit „einer riesigen Nachfrage“ gerechnet hat, hatte sich offenbar im Vorfeld niemand Gedanken gemacht, ob auch mit den Servern zu rechnen ist. Diese waren nämlich dem großen Besucheransturm nicht gewachsen — und gaben auf. Schon eine dreiviertel Stunde vor dem offiziellen Start der Aktion war nichts mehr zu machen. Nach einer ein wenig halbherzig formulierten Entschuldigung liefen die Kunden Shitstorm und beschwerten sich öffentlich, z.B. auf Twitter und Facebook.

Hinzu kam, dass die Kunden dann begannen, die Seite wieder und wieder zu aktualisieren: Das Resultat war ein Flaschenhalseffekt, wodurch die Last auf dem Server nochmals erhöht wurde. Die PR-Aktion wurde zur PR-Pleite auf ganzer Linie.

Was hätte Shell besser machen können/müssen?

Dieses Szenario ist mit Sicherheit in seinen Ausmaßen recht einmalig, jedoch ergeben sich solche Situtionen immer wieder. Bei der 250.000 Euro-Frage gibt durchaus auch mal eine Wikipedia-Seite den Geist auf. Auch für die VOX-Sendung „Die Höhle des Löwen“ sind die Teilnehmer gut beraten, sich vorab um ihre Server gedanken zu machen …

Um die Frage von @seokai zu beantworten: Eigentlich nicht. Wer jedoch vorher wissen möchte, was gemacht werden kann, für den bieten wir mit dem sog. Besucheransturm Testing eine Lösung an, die ein Serversystem vorab auf seine Belastbarkeit testet. Zusammen mit den Hosting-Fachleuten können dann verschiedene Szenarien besprochen und mögliche Lösungen formuliert und umgesetzt werden.

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Wie online sind wir?

Der (N)ONLINER Atlas ist eine jährlich durchgeführte Erhebung, die im Auftrag der Initiative D21 von TNS Infratest durchgeführt wird. Hierbei wird umfassend nach der Internetnutzung der Bevölkerung gefragt. Interessant ist aber mehr noch der Internet-Test, der ebenfalls in der Untersuchung enthalten ist. Hierbei soll herausgefunden werden, wie kompetent sich die Menschen im Netz verhalten. In einem im Spiegel Online erschienenen Artikel wird kritisch angemerkt, dass nur rund 30% der Befragten den Begriff „Cloud“ erklären können und noch weniger wissen, wofür die Abkürzung LTE steht.

Die richtigen Fragen?

Junge Frau nutzt Smartphone im Park

Der Trend zur mobilen Internet-Nutzung setzt sich fort.

Solche Fragen sagen jedoch wenig über die Internet-Kompetenz aus. Wussten Sie zum Beispiel, was ISDN bedeutet, als es in aller Munde war? Selbes gilt heute wohl für LTE. Von „Der Cloud“ einmal ganz zu schweigen, denn hier wissen sogar viele der Menschen, die sich täglich mit Ihr befassen, nichts Genaues. Denn eine  Vielzahl unterschiedlicher Dinge wird mit dem Begriff „Cloud“ bezeichnet. Die Definition von Spiegel Online ist demnach auch nicht falsch, beschreibt aber auf recht einfache Art ebenfalls nur eine von vielen Formen der Cloud-Nutzung. Das ein Viertel der Befragten angeblich eine andere Suchmaschine als Google nutzt, widerspricht jeder Serverstatistik. Hier zeigt sich etwas, dass Meinungsforscher „Soziale Erwünschtheit“ von Antworten nennen: Alle nutzen Google, aber nicht alle wollen es zugeben. Die Datensammlungs-Aktivitäten des Konzerns sind möglicherweise mit ein Grund für diese Scheu. Der Spiegel-Artikel hinterfragt außerdem die Nutzerzahl von E-Mail Verschlüsselung (46%) und anonymen Surfern (28%), zieht dazu aber eine nun beinahe ein Jahr alte Studie zu Rate.

Das sich Zahlen innerhalb eines Jahres sehr wohl deutlich ändern können, zeigt die Anzahl derer, die ein Tablet benutzen. Sie ist, im Vergleich zum Vorjahr, um das Doppelte gewachsen. Hier zeigt sich die Fortsetzung des Trends zur mobilen und begleitenden Nutzung des Internets, etwa Unterwegs oder beim Fernsehen.

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Das war der Partnertag 2014 #phpt14

Das Profihost Partner Netzwerk ist eine organisch gewachsene Verbindung kompetenter Unternehmen aus den unterschiedlichen Bereichen des E-Commerce-Ökosystems. In der Zusammenarbeit ergänzen sich Wissen und Kompetenzen zum Vorteil der Kunden und aller Beteiligten. Auf unserem Partnertag wollen wir in regelmäßigen Abständen möglichst viele beteiligte Firmen an einen Tisch holen, um so gemeinsam über die Trends im E-Commerce und zukünftige Projekte zu reden. Außerdem bieten wir Einblicke in unser tägliches Geschäft jenseits von Telefonaten und E-Mail und berichten von internen Projekten und Ideen.

Das Vortragsprogramm

Auch in diesem Jahr haben wir ein spannendes Vortragsprogramm erarbeitet, in welchem die Referenten ein wenig aus dem Nähkästchen bzw. Werkzeugkoffer plauderten und von aktuellen Entwicklungen bei Profihost berichteten. Neben dem Dauerbrenner Cloud Hosting standen Neuerungen im Partnerprogramm, ein Workshop zum Caching sowie zur Sicherheit im Unternehmen auf der Tagesordnung. Den Abschluss bildete eine Live-Demo zu unserem Root Server und der Private Root Cloud.

Caching im E-Commerce – aber richtig!

 

Bereits der Browser eines jeden Webseiten-Besuchers speichert verschiedene Inhalte (z.B. Bilder) für eine gewisse Gültigkeitsdauer und beschleunigt so den Seitenaufbau beim erneuten Aufruf. Nach der Rekapitulation dieser Grundlagen wurden im Vortrag des Entwicklers Philipp Herz der Einsatz und die Besonderheiten des serverseitigen Cachings bei Profihost vorgestellt. Beim Server Side Caching werden ausgewählte dynamische Inhalte der Webseiten statisch gespeichert. Wenn es richtig gemacht wird, sorgt dies für eine Entlastung der Datenbank- und Backend-Webserver. So wird eine Performance-Verbesserung für den Webserver und somit für die Besuchern der Seite erreicht.

Vor der eigentlichen Umsetzung sollte man sich stets mit den Anforderungen der eigenen Software auseinandersetzen und die folgenden Fragen beantworten:

  • Was kann gecached werden?
  • Was kann nicht gecached werden?
  • Was darf auf gar keinen Fall gecached werden

um die verwendete Anwendung optimal zu unterstützen.

Anhand verschiedener Beispiele wurden gezielt die Unterschiede bei der Steuerung des klassischen Webservers (.htaccess) und der Nutzung des dedizierten Caching Servers herausgestellt, wenn es zum Beispiel um Zugriffskontrolle, Authentifizierung oder die Optimierung von Header-Informationen geht.

Der Lösung von Profihost (FlexCache) setzt dabei auf das Zusammenspiel der OpenSource Komponenten varnish als Caching Dienst und nginx als SSL/TLS Terminator.

Durch serverseitiges Caching können Shopbetreiber z.B. im Weihnachtsgeschäft oder im Verlauf einer TV-Kampagne den Kreis ihrer Kunden zuverlässig erweitern und dem einzelnen Besucher eine optimierte Experience bieten.

Zwei Faktor Authentifizierung im Einsatz bei Profihost

 

DSC02705Etwas, das ich weiß in Verbindung mit etwas, das ich besitze — auf diese kurze Formel lässt sich das Wesentliche der Zwei-Faktor-Authentifizierung herunterbrechen. Profihost-SysAdmin Marco Schinkel stellte in seinem Vortrag die im Unternehmen genutzte Zwei-Faktor-Authentifizierung vor und gab viele Hinweise auf den Nutzwert einer solchenn Absicherung. DHL setzt diese etwa in der Packstation ein, wobei die Magnetkarte in Verbindung mit einer Handy-SMS genutzt wird. Weitere Beispiele sind TAN-Listen beim Onlinebanking oder Fingerabdruck-Scanner in Verbindung mit Passworten. Diese Methoden sind jedoch potenziell unsicher. Denn SMS werden durch Malware-Apps ausspioniert, TAN-Listen können kopiert oder vom Nachbarhaus aus mit einem Fernrohr ausspioniert werden und auch Fingerabdrücke lassen sich mit einer Tube Kleber nachbauen. Eine größere Sicherheit vor unbefugten Zugriffen, z.B. auf Firmennetzwerke und Projektdaten, bietet eine Zwei-Faktor-Authentifizierung mit Hilfe eines Yubikey. Dieser generiert bei jeder Benutzung ein 48-Zeichen langes Einmalkennwort, welches an das vom Nutzer oder Nutzerin bei Anmeldung an den Rechner verwandte Passwort angehängt wird. Diese Kodierung wird einmalig mit dem entsprechenden Server ausgehandelt, so dass die Kennungen nicht mitgeschnitten und dann genutzt werden können.

Live-Demo „Virtuelle Rechenzentren im Selbstbausatz“

 

DSC02728Zum Abschluss des Vortragsprogamms und nach der Besichtigung der neuen Büros im Deutschen Pavillon gab es noch eine besondere Präsentation. Profihost-Gründer, Vorstandsvorsitzender und CTO Stefan Priebe stellte in einer kurzen Live-Demo das Root FlexServer Center und seine vielfältigen Einsatzmöglichkeiten vor. So war auf einer Virtuellen Maschine etwa der Betriebssystem-Veteran MS-DOS 6.2 (inkl. Windows 3.1!) installiert. Neben dieser Kuriosität war die Demonstration der Snapshot-Funktionalität beeindruckend. Hierzu lief auf einem Server in einem Browserfenster ein Youtube-Video. Es wurde mit wenigen Klicks ein Snapshot erstellt, der das komplette System zum gegebenen Zeitpunkt abbildet. Sodann wurde die gesamte Festplatte gelöscht, jedenfalls soweit, bis der Server vor den Augen des Publikums sichtbar alle Viere von sich streckte. Danach wurde in der Server-Administration der soeben erstellte Snapshot wieder aktiviert und das Video lief an genau derselben Stelle weiter, an der es sich zum Zeitpunkt des „Einfrierens“ befunden hatte.

Der Abend

Am Abend ging es schließlich vom Stadtrand in die Innenstadt. Im traditionsreichen Georgspalast Varieté GOP gab es weitere erstaunliche Darbietungen, diesmal ganz anderer Art. Unter dem Titel „Je t’aime“ kam es auf der Bühne zu diversen amourösen Verwicklungen, die auf artistische Weise, unter Zuhilfenahme von Clownerie und Zauberei, dargestellt wurden. Zwei Gäste aus den Profihost-Reihen ereilte das Glück, vor den Augen des Publikums an den Verstrickungen teilhaben zu dürfen. Alle anderen waren froh, dass ihre akrobatischen Talente an diesem Abend nicht weiter nachgefragt wurden.

Uns bei Profihost hat der Partnertag 2014 sehr viel Spaß gemacht und wir hatten den Eindruck, dass es unseren Gästen ebenso ergangen ist. Wir freuen uns jetzt schon auf die Wiederauflage im nächsten Jahr, mal schauen, was uns dann einfällt!

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Wo hoste ich mein Blog am besten?

Für das Betreiben eines Blogs benötigt man nur Zeit, kein Geld. Denn das Design kann man sich aus tausenden fertiger Templates aussuchen und geringfügig anpassen. Gehostet wird das Projekt dann bei einem großen Anbieter, wie etwa der Blogplattform von WordPress, wordpress.com. Hier ist das Blog praktischerweise auch gleich vorinstalliert und ich muss selber nicht mehr machen, außer möglichst viel möglichst guten Content produzieren und schauen, ob jemand meine Beiträge lesen möchte. So die graue Theorie, die im Hobby-Bereich auch jahrelang funktionieren kann. Wem es nur um die Veröffenlichung von Kochrezepten, Gedichten oder den eigenen Ansichten zur Weltlage geht, der kann sich bei blogger.com, Tumblr usw. kostenlos austoben. Sobald es aber ein wenig ambitionierter wird, gibt es einiges zu beachten. Denn wenn Sie mit Ihrem Blog Geld verdienen oder vielleicht neue Vereinsmitglieder werben möchten, sollte es bitte etwas professioneller sein.

Bild von Pixabay.com © Public Domain

Bild von Pixabay.com © Public Domain

Die eigene Domain, die eigene Installation

Das fängt an mit der eigenen Domain, die Sie bei den Umsonst-Portalen nicht einfach so obendrauf bekommen und die Ihnen auch nichts bringt, wenn Sie nur zur Weiterleitung genutzt wird. Dann nämlich tauchen Sie mit Ihrer Publikation in den Suchergebnissen nicht mit dem Domainnamen auf, sondern der Katalog wird die Zielseiten verzeichnen — also wiederum etwa xyz.wordpress.com/beitragsname. Hier sollte man sich gut überlegen, ob die investierte Zeit es nicht wert ist, eine angemessene „Verpackung“ der Inhalte bereitzustellen und z.B. ein Webspace-Paket anzumieten, auf welchem Ihre Artikel veröffentlicht werden. Die Installation übernimmt bei vielen Anbietern hier ein Werkzeug wie z.B. unser App Installer. Damit kann z.B. WordPress ohne weitere Kenntnisse installiert werden. Fall es doch einmal hakt, sollte der Kundendienst des Hosters Ihnen weiterhelfen können. Häufig gibt es hier auch ein Forum, in welchem Nutzer anderen Anwendern Ratschläge erteilen. Bei uns schreibt auch der Support im Forum mit, so dass mittlerweile, gemeinsam mit den Nutzern, eine sehr ansehnliche Wissens-Sammlung geschaffen wurde.

Vorsicht beim Webspace-Discounter

Geben Sie lieber etwas mehr Geld aus, als weniger Geld zwei mal. Bis zu einem gewissen Besucheraufkommen reicht ein Shared Hosting Paket vollkommen aus, wenn man zudem bedenkt, dass die Datenbank-Zugriffe bei einer Blog-Anwendung nicht besonders komplex aufgebaut sind. Im Wesentlichen geht es hier um die Bereitsstellung von Inhalten. Wenn Sie sehr erfolgreich sind und mehr als 30.000 Besucher/Monat haben, ist es dennoch ratsam, die Seite auf einem Managed Server zu hosten. Wenn Google und Amazon um Millisekunden kämpfen, ist es eine Überlegung wert, die Besucher auf der eigenen Seite nicht mit langen Wartezeiten zu verprellen.

Andererseits müssen wir den Tatsachen ins Auge sehen: Mit Werbung alleine lässt sich so gut wie kein Geld verdienen. Bloggen rechnet sich, als Erwerbsarbeit, nur für einige Wenige.  Es lohnt sich dennoch, z.B. für Unternehmen als mehrwerthaltige Publikation, in welcher auch, aber halt nicht ausschließlich, Werbung steht. Unser Kunde Frosta ist in dem Bereich zum Beispiel recht erfolgreich. In diesem Artikel verdient z.B. nur oben der Link zu den Managed Servern Geld. Unabhängig vom eindeutig zu beziffernden monetären Wert können Blogs etwa für Fotografen, Journalistinnen, Textkreative eine ausgezeichnete Präsentationsplattform sein. Auch als sehr ausführlicher Lebenslauf kann ein Blog, etwa im Wissenschaftsbetrieb, sehr gute Dienste leisten. Die Liste dieser Beispiele ließe sich mit Sicherheit beliebig verlängern.

Worauf ist also beim Blog Hosting zu achten?

Vertrauen Sie dem Urteil anderer Kunden. Kundensupport und Sachverstand sind immer wichtig, wenn es mal ein Problem geben sollte! Achten Sie auch darauf, dass das Blog wachsen kann, wenn die Besucherzahlen ansteigen. Das bedeutet, dass Sie mit dem Projekt problemlos in einen höheren Tarif oder sogar auf einen eigenen Server wechseln können sollten. Auskunft über die Zuverlässigkeit eines Hosters geben z.B. Dienste wie hosttest.de oder webhostlist.de.

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