Wie online sind wir?

Der (N)ONLINER Atlas ist eine jährlich durchgeführte Erhebung, die im Auftrag der Initiative D21 von TNS Infratest durchgeführt wird. Hierbei wird umfassend nach der Internetnutzung der Bevölkerung gefragt. Interessant ist aber mehr noch der Internet-Test, der ebenfalls in der Untersuchung enthalten ist. Hierbei soll herausgefunden werden, wie kompetent sich die Menschen im Netz verhalten. In einem im Spiegel Online erschienenen Artikel wird kritisch angemerkt, dass nur rund 30% der Befragten den Begriff „Cloud“ erklären können und noch weniger wissen, wofür die Abkürzung LTE steht.

Die richtigen Fragen?

Junge Frau nutzt Smartphone im Park

Der Trend zur mobilen Internet-Nutzung setzt sich fort.

Solche Fragen sagen jedoch wenig über die Internet-Kompetenz aus. Wussten Sie zum Beispiel, was ISDN bedeutet, als es in aller Munde war? Selbes gilt heute wohl für LTE. Von „Der Cloud“ einmal ganz zu schweigen, denn hier wissen sogar viele der Menschen, die sich täglich mit Ihr befassen, nichts Genaues. Denn eine  Vielzahl unterschiedlicher Dinge wird mit dem Begriff „Cloud“ bezeichnet. Die Definition von Spiegel Online ist demnach auch nicht falsch, beschreibt aber auf recht einfache Art ebenfalls nur eine von vielen Formen der Cloud-Nutzung. Das ein Viertel der Befragten angeblich eine andere Suchmaschine als Google nutzt, widerspricht jeder Serverstatistik. Hier zeigt sich etwas, dass Meinungsforscher „Soziale Erwünschtheit“ von Antworten nennen: Alle nutzen Google, aber nicht alle wollen es zugeben. Die Datensammlungs-Aktivitäten des Konzerns sind möglicherweise mit ein Grund für diese Scheu. Der Spiegel-Artikel hinterfragt außerdem die Nutzerzahl von E-Mail Verschlüsselung (46%) und anonymen Surfern (28%), zieht dazu aber eine nun beinahe ein Jahr alte Studie zu Rate.

Das sich Zahlen innerhalb eines Jahres sehr wohl deutlich ändern können, zeigt die Anzahl derer, die ein Tablet benutzen. Sie ist, im Vergleich zum Vorjahr, um das Doppelte gewachsen. Hier zeigt sich die Fortsetzung des Trends zur mobilen und begleitenden Nutzung des Internets, etwa Unterwegs oder beim Fernsehen.

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Das war der Partnertag 2014 #phpt14

Das Profihost Partner Netzwerk ist eine organisch gewachsene Verbindung kompetenter Unternehmen aus den unterschiedlichen Bereichen des E-Commerce-Ökosystems. In der Zusammenarbeit ergänzen sich Wissen und Kompetenzen zum Vorteil der Kunden und aller Beteiligten. Auf unserem Partnertag wollen wir in regelmäßigen Abständen möglichst viele beteiligte Firmen an einen Tisch holen, um so gemeinsam über die Trends im E-Commerce und zukünftige Projekte zu reden. Außerdem bieten wir Einblicke in unser tägliches Geschäft jenseits von Telefonaten und E-Mail und berichten von internen Projekten und Ideen.

Das Vortragsprogramm

Auch in diesem Jahr haben wir ein spannendes Vortragsprogramm erarbeitet, in welchem die Referenten ein wenig aus dem Nähkästchen bzw. Werkzeugkoffer plauderten und von aktuellen Entwicklungen bei Profihost berichteten. Neben dem Dauerbrenner Cloud Hosting standen Neuerungen im Partnerprogramm, ein Workshop zum Caching sowie zur Sicherheit im Unternehmen auf der Tagesordnung. Den Abschluss bildete eine Live-Demo zu unserem Root Server und der Private Root Cloud.

Caching im E-Commerce – aber richtig!

 

Bereits der Browser eines jeden Webseiten-Besuchers speichert verschiedene Inhalte (z.B. Bilder) für eine gewisse Gültigkeitsdauer und beschleunigt so den Seitenaufbau beim erneuten Aufruf. Nach der Rekapitulation dieser Grundlagen wurden im Vortrag des Entwicklers Philipp Herz der Einsatz und die Besonderheiten des serverseitigen Cachings bei Profihost vorgestellt. Beim Server Side Caching werden ausgewählte dynamische Inhalte der Webseiten statisch gespeichert. Wenn es richtig gemacht wird, sorgt dies für eine Entlastung der Datenbank- und Backend-Webserver. So wird eine Performance-Verbesserung für den Webserver und somit für die Besuchern der Seite erreicht.

Vor der eigentlichen Umsetzung sollte man sich stets mit den Anforderungen der eigenen Software auseinandersetzen und die folgenden Fragen beantworten:

  • Was kann gecached werden?
  • Was kann nicht gecached werden?
  • Was darf auf gar keinen Fall gecached werden

um die verwendete Anwendung optimal zu unterstützen.

Anhand verschiedener Beispiele wurden gezielt die Unterschiede bei der Steuerung des klassischen Webservers (.htaccess) und der Nutzung des dedizierten Caching Servers herausgestellt, wenn es zum Beispiel um Zugriffskontrolle, Authentifizierung oder die Optimierung von Header-Informationen geht.

Der Lösung von Profihost (FlexCache) setzt dabei auf das Zusammenspiel der OpenSource Komponenten varnish als Caching Dienst und nginx als SSL/TLS Terminator.

Durch serverseitiges Caching können Shopbetreiber z.B. im Weihnachtsgeschäft oder im Verlauf einer TV-Kampagne den Kreis ihrer Kunden zuverlässig erweitern und dem einzelnen Besucher eine optimierte Experience bieten.

Zwei Faktor Authentifizierung im Einsatz bei Profihost

 

DSC02705Etwas, das ich weiß in Verbindung mit etwas, das ich besitze — auf diese kurze Formel lässt sich das Wesentliche der Zwei-Faktor-Authentifizierung herunterbrechen. Profihost-SysAdmin Marco Schinkel stellte in seinem Vortrag die im Unternehmen genutzte Zwei-Faktor-Authentifizierung vor und gab viele Hinweise auf den Nutzwert einer solchenn Absicherung. DHL setzt diese etwa in der Packstation ein, wobei die Magnetkarte in Verbindung mit einer Handy-SMS genutzt wird. Weitere Beispiele sind TAN-Listen beim Onlinebanking oder Fingerabdruck-Scanner in Verbindung mit Passworten. Diese Methoden sind jedoch potenziell unsicher. Denn SMS werden durch Malware-Apps ausspioniert, TAN-Listen können kopiert oder vom Nachbarhaus aus mit einem Fernrohr ausspioniert werden und auch Fingerabdrücke lassen sich mit einer Tube Kleber nachbauen. Eine größere Sicherheit vor unbefugten Zugriffen, z.B. auf Firmennetzwerke und Projektdaten, bietet eine Zwei-Faktor-Authentifizierung mit Hilfe eines Yubikey. Dieser generiert bei jeder Benutzung ein 48-Zeichen langes Einmalkennwort, welches an das vom Nutzer oder Nutzerin bei Anmeldung an den Rechner verwandte Passwort angehängt wird. Diese Kodierung wird einmalig mit dem entsprechenden Server ausgehandelt, so dass die Kennungen nicht mitgeschnitten und dann genutzt werden können.

Live-Demo „Virtuelle Rechenzentren im Selbstbausatz“

 

DSC02728Zum Abschluss des Vortragsprogamms und nach der Besichtigung der neuen Büros im Deutschen Pavillon gab es noch eine besondere Präsentation. Profihost-Gründer, Vorstandsvorsitzender und CTO Stefan Priebe stellte in einer kurzen Live-Demo das Root FlexServer Center und seine vielfältigen Einsatzmöglichkeiten vor. So war auf einer Virtuellen Maschine etwa der Betriebssystem-Veteran MS-DOS 6.2 (inkl. Windows 3.1!) installiert. Neben dieser Kuriosität war die Demonstration der Snapshot-Funktionalität beeindruckend. Hierzu lief auf einem Server in einem Browserfenster ein Youtube-Video. Es wurde mit wenigen Klicks ein Snapshot erstellt, der das komplette System zum gegebenen Zeitpunkt abbildet. Sodann wurde die gesamte Festplatte gelöscht, jedenfalls soweit, bis der Server vor den Augen des Publikums sichtbar alle Viere von sich streckte. Danach wurde in der Server-Administration der soeben erstellte Snapshot wieder aktiviert und das Video lief an genau derselben Stelle weiter, an der es sich zum Zeitpunkt des „Einfrierens“ befunden hatte.

Der Abend

Am Abend ging es schließlich vom Stadtrand in die Innenstadt. Im traditionsreichen Georgspalast Varieté GOP gab es weitere erstaunliche Darbietungen, diesmal ganz anderer Art. Unter dem Titel „Je t’aime“ kam es auf der Bühne zu diversen amourösen Verwicklungen, die auf artistische Weise, unter Zuhilfenahme von Clownerie und Zauberei, dargestellt wurden. Zwei Gäste aus den Profihost-Reihen ereilte das Glück, vor den Augen des Publikums an den Verstrickungen teilhaben zu dürfen. Alle anderen waren froh, dass ihre akrobatischen Talente an diesem Abend nicht weiter nachgefragt wurden.

Uns bei Profihost hat der Partnertag 2014 sehr viel Spaß gemacht und wir hatten den Eindruck, dass es unseren Gästen ebenso ergangen ist. Wir freuen uns jetzt schon auf die Wiederauflage im nächsten Jahr, mal schauen, was uns dann einfällt!

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Wo hoste ich mein Blog am besten?

Für das Betreiben eines Blogs benötigt man nur Zeit, kein Geld. Denn das Design kann man sich aus tausenden fertiger Templates aussuchen und geringfügig anpassen. Gehostet wird das Projekt dann bei einem großen Anbieter, wie etwa der Blogplattform von WordPress, wordpress.com. Hier ist das Blog praktischerweise auch gleich vorinstalliert und ich muss selber nicht mehr machen, außer möglichst viel möglichst guten Content produzieren und schauen, ob jemand meine Beiträge lesen möchte. So die graue Theorie, die im Hobby-Bereich auch jahrelang funktionieren kann. Wem es nur um die Veröffenlichung von Kochrezepten, Gedichten oder den eigenen Ansichten zur Weltlage geht, der kann sich bei blogger.com, Tumblr usw. kostenlos austoben. Sobald es aber ein wenig ambitionierter wird, gibt es einiges zu beachten. Denn wenn Sie mit Ihrem Blog Geld verdienen oder vielleicht neue Vereinsmitglieder werben möchten, sollte es bitte etwas professioneller sein.

Bild von Pixabay.com © Public Domain

Bild von Pixabay.com © Public Domain

Die eigene Domain, die eigene Installation

Das fängt an mit der eigenen Domain, die Sie bei den Umsonst-Portalen nicht einfach so obendrauf bekommen und die Ihnen auch nichts bringt, wenn Sie nur zur Weiterleitung genutzt wird. Dann nämlich tauchen Sie mit Ihrer Publikation in den Suchergebnissen nicht mit dem Domainnamen auf, sondern der Katalog wird die Zielseiten verzeichnen — also wiederum etwa xyz.wordpress.com/beitragsname. Hier sollte man sich gut überlegen, ob die investierte Zeit es nicht wert ist, eine angemessene „Verpackung“ der Inhalte bereitzustellen und z.B. ein Webspace-Paket anzumieten, auf welchem Ihre Artikel veröffentlicht werden. Die Installation übernimmt bei vielen Anbietern hier ein Werkzeug wie z.B. unser App Installer. Damit kann z.B. WordPress ohne weitere Kenntnisse installiert werden. Fall es doch einmal hakt, sollte der Kundendienst des Hosters Ihnen weiterhelfen können. Häufig gibt es hier auch ein Forum, in welchem Nutzer anderen Anwendern Ratschläge erteilen. Bei uns schreibt auch der Support im Forum mit, so dass mittlerweile, gemeinsam mit den Nutzern, eine sehr ansehnliche Wissens-Sammlung geschaffen wurde.

Vorsicht beim Webspace-Discounter

Geben Sie lieber etwas mehr Geld aus, als weniger Geld zwei mal. Bis zu einem gewissen Besucheraufkommen reicht ein Shared Hosting Paket vollkommen aus, wenn man zudem bedenkt, dass die Datenbank-Zugriffe bei einer Blog-Anwendung nicht besonders komplex aufgebaut sind. Im Wesentlichen geht es hier um die Bereitsstellung von Inhalten. Wenn Sie sehr erfolgreich sind und mehr als 30.000 Besucher/Monat haben, ist es dennoch ratsam, die Seite auf einem Managed Server zu hosten. Wenn Google und Amazon um Millisekunden kämpfen, ist es eine Überlegung wert, die Besucher auf der eigenen Seite nicht mit langen Wartezeiten zu verprellen.

Andererseits müssen wir den Tatsachen ins Auge sehen: Mit Werbung alleine lässt sich so gut wie kein Geld verdienen. Bloggen rechnet sich, als Erwerbsarbeit, nur für einige Wenige.  Es lohnt sich dennoch, z.B. für Unternehmen als mehrwerthaltige Publikation, in welcher auch, aber halt nicht ausschließlich, Werbung steht. Unser Kunde Frosta ist in dem Bereich zum Beispiel recht erfolgreich. In diesem Artikel verdient z.B. nur oben der Link zu den Managed Servern Geld. Unabhängig vom eindeutig zu beziffernden monetären Wert können Blogs etwa für Fotografen, Journalistinnen, Textkreative eine ausgezeichnete Präsentationsplattform sein. Auch als sehr ausführlicher Lebenslauf kann ein Blog, etwa im Wissenschaftsbetrieb, sehr gute Dienste leisten. Die Liste dieser Beispiele ließe sich mit Sicherheit beliebig verlängern.

Worauf ist also beim Blog Hosting zu achten?

Vertrauen Sie dem Urteil anderer Kunden. Kundensupport und Sachverstand sind immer wichtig, wenn es mal ein Problem geben sollte! Achten Sie auch darauf, dass das Blog wachsen kann, wenn die Besucherzahlen ansteigen. Das bedeutet, dass Sie mit dem Projekt problemlos in einen höheren Tarif oder sogar auf einen eigenen Server wechseln können sollten. Auskunft über die Zuverlässigkeit eines Hosters geben z.B. Dienste wie hosttest.de oder webhostlist.de.

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5 Tipps für erfolgreiche Newsletter

NewsletterE-Mail Marketing ist erfolgreich, weil die Empfänger die versandten Werbebotschaften selber bestellt haben. Newsletter sind 40x effektiver als Facebook oder Twitter — wobei nicht ganz klar ist, ob hier wohlmöglich Jacken mit Hosen verglichen wurden. Denn die Zahlen verraten nichts über die untersuchte Grundgesamtheit und darüber, ob Werbeanzeigen (oder gesponserte Posts) dem klassischen Newsletter gegenübergestellt wurden, oder ob es sich hierbei um Botschaften an die Follower/Liker handelte. Nichts desto trotz ist der Versand von E-Mail-Newslettern ein hochinteressantes Marketing-Tool. Deshalb kooperieren wir seit dem Sommer mit einem Anbieter einer Newsletter-Versand-Lösung, mit der sich z.B. Content direkt aus dem Shop-Backend generieren lässt und die in verschiedene Online-Shops eingebunden werden kann. Damit die Botschaft aber noch besser ankommt, haben wir hier 5 Tipps für einen gelungenen Newsletter gesammelt.

1. Optimale Betreffzeile

Wir fangen oben an: Wählen Sie keine Betreffzeilen wie „Newsletter Oktober 2014“, wenn Sie möchten, dass Ihre Angebote und was Sie sonst zu sagen haben gelesen wird. Anstattdessen können Sie interessante Betreffzeilen texten, die neugierig machen und die Empfänger ein klein wenig unter Druck setzen …:

Das wahrscheinlich coolste Weihnachtsgeschenk!
Nur noch bis Sonntag! Super-Schnäppchen in unserem Shop!

Die Airline Germanwings hat eine Zeitlang ein Flugzeug-Symbol am Anfang der Betreffzeile genutzt (machen die das eigentlich noch?). Hier ist aber Vorsichtg geboten, manche Mail-Programme zeigen diese Symbole nicht richtig an. Achtung auch bei Nennung des Vornamens bereits im Betreff: So etwas kann schnell „spamy“ wirken. Natürlich können Sie die persönliche Anrede im Mailtext selber nutzen. Erstaunlicherweise ist die Verwendung des Vornamens hier erfolgreicher als die förmlichere Anrede mit dem Nachnamen –Kombinieren Sie doch einfach einmal „Sie“ + Vornamen. Ästhetisch fragwürdig, aber erfolgreich ist die aus dem englischen übernommene Methode, in der Betreffzeile Alle Anfangsbuchstaben Groß Zu Schreiben.

2. Text und Gestaltung

Foto von Sergey Zolkin - CreativeCommons CC0 1.0

Foto von Sergey Zolkin – CreativeCommons CC0 1.0

Achten Sie hier insbesondere darauf, dass Ihr Newsletter nicht zu breit für das Mailprogramm ist. Ein guter Richtwert sind hier 600 Pixel. Bieten Sie den Newsletter auch alternativ als Nur-Text-Version ohne Bilder an — insbesondere Prepaid-Handy-Nutzer werden es Ihnen danken! Für den Text gilt, was immer für gute Texte gilt: Schreiben sie interessant und gut lesbar, so dass die Leser sich angesprochen fühlen und einen Mehrwert für sich erkennen.Texte, die offensichtlich nur verkaufen sollen, funktionieren weniger gut. Achten Sie beim Layout auf fehlerfreie Darstellung in allen Mailprogrammen und den bekannten Webmail-Diensten wie Googlemail oder GMX.

3. Responsive Design

Bei Nur-Text Newslettern ist die Darstellung auf dem Handy kein Problem, da Text automatisch umgebrochen wird. Eventuell können sie die Links so anpassen, dass sie nicht zu lang werden (Negativbeispiel sind hier etwa die dreizeiligen Links in den Nachrichten von Ebay …). Bieten sie aber nach Möglichkeit den Newsletter auch auf mobile Endgeräte optimiert an. So werden die Bilder auch auf Smartphones gut dargestellt.

4. Punktgenau verschicken.

Foto © CreativeCommons BY|ND 2.0 von AR photos

Foto © CreativeCommons BY|ND 2.0 von AR photos

Mittwochmorgen war einmal der beste Zeitpunkt zum Versenden von Newslettern im B2B-Segment. Bis sich herumgesprochen hat, dass Mittwochmorgen der beste Zeitpunkt dafür ist und alle Newsletter Mittwochmorgen ankamen. Morgens ist für geschäftliche Aussendungen dennoch eine gute Zeit, denn viele lesen ihre Mails insbesondere zu Beginn des Arbeitstages. Im Bereich B2C können Newsletter von Montag bis Sonntag versandt werden — am besten Morgens oder Abends. Mit z.B. alphabetisch gestaffelten Versandzeiten können Sie recht einfach herausfinden, zu welchem Zeitpunkt Ihr Newsletter am erfolgreichsten ist. Die erste Hürde ist das Öffnen der E-Mail: Alles Weitere muss dann der Inhalt Ihrer Aussendung schaffen.

5. Ab in die Inbox, nicht in den Spam!

Weisen Sie die Aboennten darauf hin, die Absender-Adresse Ihrem Adressbuch hinzuzufügen — am besten bereits schon bei der Anmeldung. Viele werden es nicht machen und bei einigen davon wird Ihre Botschaft automatisch im Spam-Ordner und dann im Papierkorb landen. Einige Newsletter-Dienste wie z.B. Newsletter2Go haben ein Whitelisting-Zertifikat. Zu nennen wären hier das Certified Senders Alliance Siegel (für Versand in der DACH-Region) sowie für den internationalen Versand das Return Path Siegel. Diese sorgen dafür, dass die Newsletter an den Spam-Filtern der großen Provider automatisch vorbeigeleitet werden.

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Sicher in die Cloud?

Die Komplexität der Sicherheitsvorkehrungen ergibt sich häufig aus dem Gefährdungsgrad der abzusichernden Sache.

Die Komplexität der Sicherheitsvorkehrungen ergibt sich häufig aus dem Gefährdungsgrad der abzusichernden Sache. Foto von stevepb – CreativeCommons CC0 1.0

Kürzlich machte wieder eine Datenklau-Nachricht die Runde: Von Heise bis T3N wurde gemeldet, dass die Passworte von 7 Millionen Dropbox-Accounts geklaut worden seien. Die Sicherheit in der Cloud ist ein wichtiges Thema. Bereits Anfang Oktober hatte das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) ein Papier zur Nutzung der Cloud im Unternehmenskontext veröffentlicht. Nun ist der Begriff Cloud einigermaßen wolkig, so dass jeder sich darunter etwas anderes vorstellen kann. Deshalb wird eingangs auch definiert, worauf sich das Handout bezieht, nämlich auf jedes Bereitstellungsmodell von Private Cloud bis Public Cloud, auf Cloud-Dienstleistungen wie Infrastructure as a Service (IaaS) oder Software as a Service (SaaS) bei normalem bis hohem Schutzbedarf.

Sonderfall Cloud Hosting

Wie bereits angedeutet, Cloud ist nicht gleich Cloud. Alleine von der Sache her gibt es große Unterschiede. So gibt es  etwa Speichermodelle zum Zugriff auf Dokumente über verschieden Geräte, wie es bei Dropbox der Fall ist. Auch existieren Software as a Service-Angebote, wie z.B. Microsoft mit Office 365 sie anbietet. Unser Cloud Hosting unterscheidet sich von diesen Anwendungen in der Art der Nutzung und der bereitgestellten Dienste.  Bei den ersten beiden Beispielen handelt es sich um ins Internet verlagerte Dokumentenserver und Office-Anwendungen mit integriertem Cloud-Speicher. Im Cloud Hosting, wie wir es anbieten, werden hingegen Managed Server auf einer intelligenten Hardware-Cloud aufgesetzt. Die “Cloud” ist hier also am besten erklärt als ein System von Hardware-Komponenenten, die miteinander vernetzt sind und auf welchem virtuelle Server konfiguriert werden können. Es handelt sich bei unserem FlexServer-Cloudhosting demnach um ein Platform as a Service-Angebot. Viele der Empfehlungen, die im BSI-Handout ausgesprochen werden, treffen jedoch auch auf die Auslagerung von Daten im Hosting zu. Kundendaten im Online-Shop müssen genauso gesichert sein wie etwa die Excel-Tabelle mit den Empfängern der Weihnachtskarte im Cloudspeicher. Grundsätzlich empfiehlt die BSI, Ziele klar zu definieren und eine Strategie zu entwickeln, bevor mit dem Cloud-Projekt gestartet wird. Hierbei muss etwa analysiert werden, welche Sicherheitsmaßnahmen bei der Umsetzung des Projektes zu beachten sind. Welche Nutzergruppen haben unter welchen Bedingungen Zugriff auf welche Daten, Dienste und sensible Informationen, welche Daten dürfen von wem gelesen oder geändert werden. Wenn dies vorab festgelegt wird, kann klar definiert werden, welchen Anforderungen die einzusetzende Lösung gerecht werden muss. Hierzu und zu vielen weiteren Aspekten stellt das Handout umfangreiche Informationen sowie weiterführende Links bereit.

Weiterführende Links

Publikation „Sichere Nutzung von Cloud-Diensten“ (PDF)
Dazu auch: „Zertifizierte Managed Services für das Cloud Hosting“ (PDF)

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Happy #Halloween!

Halloween

Magier, Hexen und Monster sind auf offener Straße unterwegs, und es ist nicht Harry Potter Premiere … wir haben Halloween! Im Zuge der Kultur-Globalisierung führt Google den Tag inzwischen im Kalender „Feiertage in Deutschland“, was durchaus realistisch ist, denn die Grusel-Party wird mittlerweile wie selbstverständlich jedes Jahr begangen. Supermärkte, Kaufhäuser und Bäckereien bieten Gruseliges zu Essen auch abseits vom Fertiggerichte-Regal. Es finden Verkleidungs-Partys statt, Gothics dürfen in die Normalo-Disco und unsere Entwickler schreiben E-Mails in Comic Sans — kurz gesagt, es gibt kein Entkommen vor dem Grauen!

Alltagssituationen „mit Horror“

Wie sich alltägliche Situationen „Mit Horror“ anfühlen, zeigt dieses Video recht anschaulich:

Alle Halloween Filme in 2½ Minuten!

Alle haben immer weniger Zeit, auch zum Fürchten. Daher hier die Kult-Schocker aus der Halloween Reihe (9 Filme insgesamt!) in 2 1/2 Minuten…

Das gruseligste Halloween-Kostüm

Die gruseligste Halloween-Verkleidung ist nicht etwa der Social Media Experte, sondern ein ganz anderes, blutsaugendes Tier, von dem es niemand vermuten würde. Um welches Tier es sich handelt und wie man mit einem Grusel-Thema geschickt auf eine Charity-Aktion hinweisen kann, zeigt diese Webseite auf Medium.com!

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Blogschau Oktober

Wer hat an der Uhr gedreht! Nachdem alle die Zeitumstellung mehr oder weniger ausgeschlafen überstanden haben und sich die innere Uhr langsam wieder aus dem behördlich verordneten Jetlag hinauspendelt, ist schon wieder Halloween, Allerheiligen und der graue November steht vor der Tür! Es ist also Zeit für die Oktober-Blogschau mit einem SEO-Tool, einem Praxistipp für’s Videomarketing und einer Warnung vor einem gefälschten WhatsApp-Update.

Was steckt dahinter? OnPage-SEO vereinfacht!

Die Profihost-Webseite bei Browseo: Durch das Anzeigen der Verlinkung lässt sich die Seite durchklicken. Es werden die Merkmale der einzelnen Seiten angezeigt.

Die Profihost-Webseite bei Browseo: Durch das Anzeigen der Verlinkung lässt sich die Seite durchklicken. Es werden die Merkmale der einzelnen Seiten angezeigt.

Die meisten unserer Leser wissen wohl, wie man in den Seitenquelltext schaut oder sich Elemente wie den Title oder die Description eine Webseite anzeigen lassen kann. Für den schnellen Einblick zwischendurch sind die Hausmittel, die die Browser mitbringen, ja auch vollkommen ausreichend. Für eine umfassendere Bestandsaufnahme gut geeignet ist ein Werkzeug namens Browseo. Hiermit kann man auf der Homepage navigieren und sich dabei alle SEO-Relevanten Elemente anzeigen lassen, ohne in den Quelltext einzusteigen oder Shortcuts auf der Tastatur zu bemühen. Auch liefert das Tool Wissenswertes zu Verlinkung, eingesetzter Technik usw. usf.

Praxistipps Videomarketing

Alles dreht sich und bewegt sich immer schneller im Netz! Ganz vorne mit dabei sind Produktvideos und interaktive Animationen. Wie aber fertigt ein Unternehmen ein gelungenes Video an, sei es nun für Produkte oder als Imagefilm? Ein Artikel im Shopware-Blog befasst sich mit diesem umfangreichen Thema und gibt erste Tipps für den Start. Unsere Nachbarn von der Nordmedia haben im letzten Jahr zu eben diesem Thema ein zweitägiges Forum veranstaltet — ein weiteres Zeichen für die Relevanz von bewegten Bildern für Unternehmen.

Lass Dich nicht verAppeln …

Zur Zeit warnen verschiedene Medien und Blogs vor einer WhatsApp-Abofalle. Mit einem Pop-Up werden hier die Benutzer darauf hingewiesen, das die Anwendung bald abgelaufen ist. Sie sollen dann 4,99€ für die Weiternutzung zahlen.

WhatsApp kostet nicht 4,99€!

Es handelt sich hierbei um einen Betrugsversuch. Der Chat-Service mit eingebauter Nutzerdatenanalyse kostet im ersten Jahr nichts, im zweiten Jahr 0,89€. Ob in den verlangten 4,99€ tatsächlich überhaupt eine Weiternutzung enthalten ist, haben wir jetzt nicht ausprobieren können.

Apropos WhatsApp: Sich im WhatsApp-Messenger unsichtbar schalten ist umständlich und wird hier ebenso umständlich beschrieben. Kurz zusammengefasst: Flugmodus an, Nachricht schreiben, Flugmodus aus — die Nachricht wird versandt, nicht aber der Online-Status. Wer versuchen möchte, seinen ganzen Freundes- und Bekanntenkreis zu bekehren und zu einem anderen Messenger zu bewegen, findet in diesem Artikel eine Reihe von WhatsApp-Alternativen.

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Social Media aufgepixelt

Die T3N stellte kürzlich eine Reihe von Werkzeugen zur Bearbeitung von Grafiken für die Social Media vor. Mit Bildern erreichen Posts in nahezu allen Medien mehr Menschen. Ein Grund mehr, sie entsprechend bearbeitet einzusetzen. Hier werden etwa Offline-Tools, die auf dem Rechner installiert werden, als Alternativen zum beeindruckenden, aber auch ein wenig komplizierten Gimp aufgeführt. Hier die wichtigsten Links aus dem Artikel, angereichert und erweitert mit unseren eigenen 5 Cent zum Thema Bildbearbeitung!

Software zur Bildbearbeitung

Für Mac ist die Software Pixelmator zu nennen. Für Windows empfiehlt der Artikel Photoscape, mit dem sich auch schöne Rahmen-Effekte und Bildzusätze wie Sprechblasen usw. einfügen lassen. Privat nutze ich das Programm IrfanView, mit dem sich z.B. große Mengen an Fotos automatisiert verkleinern lassen, um sie für Anwendungen wie ein WordPress-Blog zu nutzen oder auf eine Bilderplattform wie Flickr hochzuladen. Es ist allerdings ein wenig gewöhnungsbedürftig in der Benutzung und Foto-Dekorationen wie Sprechblasen gibt es hier nicht.

Online Tools zur Bildbearbeitung

Canca, (von engl. Canvas, Leinwand) ist ein Online-Tool zur Bildbearbeitung.

Canva, (von engl. Canvas, Leinwand) ist ein Online-Tool zur Bildbearbeitung.

Für die Bildbearbeitung im Browser eignet sich etwa der Dienst Canva (Anmeldung z.B. via Facebook oder E-Mail erforderlich) oder Pixlr. Bei beiden habe ich allerdings das für Social Media wichtige Beschneidungs-Werkzeug im Test nicht auf Anhieb gefunden. Für das grundsätzliche Seitenlayout ist der Service Social Image Resizer geeignet. Damit lassen sich Bilder für alle gängigen Plattformen auf die richtige Größe zurechtstutzen. Die Maße der Timeline-Fotos führt dieser Artikel in einer Infografik auf — für den Hausgebrauch reicht es hier oft, die Abmessungen durch zwei zu teilen!

Das rechte Maß: Abmessungen von Social Media Grafiken

Zum Abschluss hier die wichtigsten Maße für Posts mit Bild in den wichtigsten Social Media:

Twitter

twitterTwitter orientiert sich am Breitbild-Format der neuesten Handygeneration und zeigt die Grafiken in der Timeline mit den Maßen 500×260 Px, also fast im Verhältnis 2 zu 1. Größere (also höhere) Bilder werden abgeschnitten — dies kann Neugierde wecken, aber auch Verwirrung stiften. Nach welchen Regeln die Bilder hier beschnitten werden, ist nicht ganz klar, vermutlich wird „das Stück in der Mitte“ genommen. Wenn Ihr mehr wisst, schreibt gerne in die Kommentare!

Facebook

FacebookBei Facebook habe ich für große Vorschaubilder das Maß 470×246 Px herausgefunden, für die kleinen Vorschaubilder sind es max. 155×155 Px. Mit großen Bildern kann man sich also auch hier an der 2 zu 1-Regel orientieren, kleine Bilder sind am besten quadratisch. Auch hier kommt es tw. vor, dass Facebook in der Seite vorhandene Bilder einfach nicht erkennt. Wenn wer weiter weiß — gerne in die Kommentare!

Googleplus

GoogleplusZum Schluss Googleplus: Hier haben die großen Vorschaubilder eine Breite von 426 Px und unten einen sogenannten „Keksrand“, den man von alten Postkarten kennt. Die Höhe ist, wie es sich in unserem Stream darstellt, variabel. Auch hier ist, ähnlich wie bei Facebook, nicht ganz klar, wann das große Bild genutzt wird und wann nur ein kleineres Vorschaubild erzeugt wird. Grundsätzlich gilt: wer wirklich perfekt abgestimmte Bilder nutzen möchte, müsste wohl für jedes Medium ein eigenes Bild erstellen und zuvor herausfinden, nach welchen Regeln diese eingebunden werden. Der Nutzen dürfte hier den Arbeitsaufwand vermutlich nicht rechtfertigen. Mit ein wenig Augenmaß und den hier aufgeführten Hausmitteln lassen sich aber Unschönheiten vermeiden. So werden die Timelines für Sie und Ihre Nutzer bestimmt attraktiver und Ihre Botschaften finden mehr Beachtung.

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Beschäftigungshoch in der IT Branche

Die IT wächst — und damit nimmt die Zahl der Beschäftigten im Bereich Informations- und Telekomunikationstechnologie (und allem was dazugehört) zu. So vermeldet, rechtzeitig zum IT Gipfel 2014, der Branchenverband BITKOM in einer Pressemitteilung. Demnach sind in der IT Branche in Deutschland so viele Menschen wie nie zuvor beschäftigt. Die „Digitalisierung ist der entscheidende Innovationstreiber für alle Sektoren“, so Verbandspräsident Prof. Dieter Kempf. Die Zahlen sprechen zumindest dafür: Mit rund 953.000 Beschäftigten sind im Vergleich zum Vorjahr 10.000 mehr Menschen in IT Unternehhmen beschäftig.

Karriere in der IT

IT JobsMehr als die Hälfte der Beschäftigten in der Branche arbeiten bei mittelständischen Unternehemen wie Profihost. In diesen Firmen mit überschaubaren Mitarbeiterzahlen haben sie die Chance, an der Ausrichtung der Unternehmen mitzuwirken und ihre Zukunft aktiv zu gestalten. Für Interessenten an einer Beschäftigung in der Zukunftsbranche IT haben wir übrigens eine eigene Seite ins Leben gerufen. Sie finden alles Wissenswerte zum Arbeiten bei Profihost unter der folgenden Adresse:

karriere.profihost.com

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Shop-Check zur Hochsaison!

Festliche Dekoration, volle Läden

Festliche Dekoration, volle Läden – auch online ist Weihnachten Hauptsaison! Foto: V. Hanacek / Picjumbo

„Ist Ihr Shop fit für’s Fest?“ … fragten wir in einem unserer letzten Artikel und meinten damit nicht nur die festliche Schaufensterdekoration, die auch virtuell in die Läden gehängt wird. Gerade zur Umsatz- und damit Besucherstarken Weihnachtszeit ist es wichtig, dass Ihr Online-Shop performant läuft und nicht auf’s Glatteis gerät. Denn was nützen die schönsten Weihnachtseinkaufswelten, wenn Ladezeiten und Performance die Kundschaft vor dem Checkout vergraulen? Damit Sie hier auf der sicheren Seite sein können, haben wir den Shop-Check — unsere Performance-Analye für den E-Commerce — entwickelt.

Zum Beispiel Performance Profiling

In drei unterschiedlich umfangreichen Versionen können Sie damit Ihren Onlinehandel auf Herz und Nieren überprüfen lassen. Mit einem Performance-Profiling ermitteln wir beispielsweise die Ladezeit Ihrer Webseiten für Hauptseite, Kategorieübersichtsseite und Produktdetailseiten. So können Schwachstellen gefunden und beseitigt werden, bevor der Laden wegen Überfüllung geschlossen werden muss. Im Anschluss werden Vorschläge zur Shop-Optimierung erbracht, so dass Sie optimal in die Wintersaison starten.

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