Telekom-Router Speedport blockiert diverse SMTP-Server

mailDie Deutsche Telekom sperrt mit dem Router Speedport „W 724V“ die SMTP-Server vieler Anbieter aus. In der Liste aufgeführt werden, neben der Telekom selber, Mainstream-Anbieter wie GMX, Web.de und 1&1. Professionelle Anbieter, die den Kunden einen eigenen SMTP-Server anbieten, werden nicht berücksichtigt. Die Folge: E-Mails können nicht mehr verschickt werden, weil der eigene Router den Versand blockiert.

Auch in unserer Service-Abteilung stellen wir dies oft als Ursache für Probleme mit dem E-Mail-Versand fest. So stellen die Kolleginnen und Kollegen häufig die Frage, ob die Telekom den Router zuhause oder im Büro gestellt hat. Denn dann muss beim Modell „W 724V“ die „Liste sicherer Server“ um den eigenen SMTP-Server ergänzt oder gänzlich deaktiviert werden. Einfachste Methode: Die Funktion einfach abschalten!

Fragwürdige Einschätzung

Speedport W 724V

Steht bei vielen zuhause:
Der Router „Speedport W 724V“.

Wie das Unternehmen die Sicherheit unserer SMTP-Server beurteilt, ist uns unklar. Berücksichtigt werden große Wettbewerber, die sehr wohl in der Vergangenheit durch Unsicherheiten bei den Mail-Zugängen aufgefallen sind. Auch die Deutsche Telekom selber muss ihren Kunden relativ regelmäßig das Ändern des Passwortes anraten. Solche oder ähnliche Meldungen zur Unsicherheit der Telekom-E-Mail gab es z.B. in den Jahren 2013, 2014, 2015 und zuletzt im Juni 2016.

Gerade im Geschäftskundenbereich ist es wichtig, eine eigene E-Mail-Adresse zu nutzen und die Geschäfte nicht über einen Webmail-Anbieter abzuwickeln. Deshalb bieten wir zu jeder Domain auch die entsprechenden Mailadressen an. Die E-Mails können über einen eigenen SMTP-Server verschickt werden.

Kurzanleitung:

Für den Fall, dass Sie den Speedport-Router nutzen, haben wir in den FAQ beschrieben, wie Sie die Sperre deaktivieren oder den Profihost-SMTP-Server (oder einen anderen) zur „Liste sicherer Server“ hinzufügen.

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