Besuch beim Nachbarn – „Forschung & Entwicklung“ auf der CeBIT (1/2)

Teil 1 | Teil 2

Abteilungs-Ausflug auf die CeBIT und Blick über den Tellerrand – unter diesem Motto standen unsere Tage auf dem Messegelände, das praktischerweise von Profihost aus schnell zu Fuß erreichbar ist. Die Messe hat nicht nur für’s Geschäft, sondern auch für die Entwicklung einiges zu bieten. In diesem Artikel möchten wir einen Überblick unserer Eindrücke auf dem Messegelände geben.

Wir hatten uns viele interessante Vorträge ausgesucht. Im ersten von zwei Artikeln berichten wir von diesen Programmpunkten:

Gut gerüstet ging's auf's Messegelände!

Gut gerüstet ging’s auf’s Messegelände!

Im ersten Programmpunkt

Live Hacking

zeigte Timo Wege, wie aktuelle Sicherheitslücken in der Praxis genutzt werden, um sich unberechtigten Zutritt zu sensiblen Bereichen zu verschafffen. Mit einem live Angriff auf ein verwundbares System zeigt der Vortragende, dass Virenscanner keinen ausreichenden Schutz bieten, wenn das Betriebssystem und die eingesetzte Software nicht auf dem aktuellen Stand gehalten werden.

Außerdem wurde demonstriert, wie bei Systemen mit langen Laufzeiten, die keine Downtime zulassen und schwer zu patchen sind, durch Intrusion Prevention Systeme ein zusätzlicher Schutz geschaffen werden kann.

5 Wahrheiten über Verschlüsselung zwischen Standorten und Rechenzentren

Im Anschluss folgte ein Vortrag von Stefan Lehmann von der Firma Rohde und Schwarz mit dem Titel „5 Wahrheiten über Verschlüsselung zwischen Standorten und Rechenzentren“ in dem er auf Probleme bei der Datenübertragung hinwies und eine Hardwarelösung seiner Firma vorstellte, die diese Probleme lösen sollen.

Die Vorträge auf der Messe sind oft sehr gut besucht...

Die Vorträge auf der Messe sind oft sehr gut besucht…

Zukunftsweisende Architekturen: Microservices und Self-Contained Services

In diesem Vortrag von Eberhard Wolff ging es um teamübergreifende Abhängigkeiten, die sich bei der Entwicklung monolithischer Anwendungen ergeben. Diese Abhängigkeiten zwischen den einzelnen Teams führen zu Wartezeiten, so dass Projekte deutlich längere Entwicklungszeiten benötigen. Der Ansatz der hier vorgestellten „Self Contained Services“ besteht darin, die Anwendung entlang einzelner Feature Domänen aufzuteilen und diese jeweils einem Team zuzuweisen.

Es werden eher kleine Teams mit max. 6-8 Personen gebildet. Diese entwickeln die einzelnen Features unabhängig voneinander, um die Abhängkeiten und den Kommunikationsbedarf zwischen den Teams zu minimieren. Diese Teams bestehen, im Gegensatz zu den Entwickler-Teams monolithischer Anwendungen, aus einer Mischung aus Frontend-, Backend- und Datenbank-Devs sowie Admins.

Damit war unser „Weiterbildungsprogramm“ auf der CeBIT jedoch noch nicht beendet – Teil 2 folgt in der nächsten Woche!

„Forschung & Entwicklung“ bei Profihost

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Diesen Bericht haben Timo Grodzinski, Alex Pankoff und Florian Sievers aus unserer Abteilung „Forschung & Entwicklung“ (FuE) geschrieben. Die Abteilung ist zuständig für die Weiterentwicklung und Anpassung der bei uns eingesetzten Software. Durch „FuE“ werden z.B. die Anwendungen für Betriebsabläufe und unsere Kunden stetig verbessert und aktualisiert. Der Root Server Konfigurator ist etwa ein Beitrag der FuE. Unser Ticketsystem, das in dem Artikel ebenfalls erwähnte OTRS, wurde unseren Erfordernissen entsprechend modifiziert. Es sorgt dafür. dass keine Kundenanfrage verloren geht.

 

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