E-Commerce im B2B-Bereich

Container-Schiff auf hoher See

Online rechnet sich auch für den Großhandel: Trend zum E-Commerce im B2B-Sektor

An unserem alten Firmensitz hatten wir einen Ladenausstatter als Nachbarn, der als kleine Handeslvertretung gestartet war und mittlerweile in der 4. Generation als Familienbetrieb geführt wird. In der Rede zum 100-jährigen Firmenjubiläum im letzten Jahr wurde eine Sache als ein richtiger und für den weiteren Firmenerfolg wichtiger Schritt besonders hervorgehoben: Der Schritt vom klassischen Großhandel mit Katalog hin zum Großhändler, der seine Waren auch auf einer umfangreichen Webseite online anbietet. Hier hatte man offenbar frühzeitig die Zeichen der Zeit richtig gedeutet und in das Fortbestehen des Traditionsunternehmens im Zeitalter der Digitalisierung investiert. Das unser ehemaliger Nachbar hier offenbar kein Einzelfall für erfolgreichen E-Commerce im B2B-Sektor ist, belegt dieser Tage erneut eine vom E-Commerce-Center Köln (ECC) veröffentlichte Studie zum Onlinehandel zwischen Unternehmen, welche in einem Artikel auf ecommerce-vision.de vorgestellt wird.

Trend zur Digitalisierung auch im Business-to-Business

Bereits zum siebten Mal wurden mit dem B2B E_Commerce Konjunkturindex 45 Entscheider zu ihrer Einschätzung befragt. Auch wenn die Studie auf Grund der recht kleinen Stichprobe eher als Trendstudie gelten muss, so ist genau das aus ihr aber durchaus abzulesen: Nämlich ein positiver Trend zum Onlinehandel zwischen Unternehmen. 26,7% der Befragten erwarten demnach einen starken Anstieg der Aktivität innerhalb der nächsten 12 Monate, 13,3% waren sehr zufrieden mit den Umsätzen. Das sind nicht viele, aber deutlich mehr als in der vorhergegangenen Befragung, wo die Prozentzahl mit 7,7 weitaus geringer ausfiel. Für die Zukunft hat die Anpassung der Onlineshops für mobile Endgeräte bei den Befragten die höchste Priorität — auch dies ein Trend, den man auch in anderen Bereichen genau so beobachten kann. Auch im Internet präsent zu sein, am besten mit einem Online-Shop, ist damit nicht mehr alleine für den Verbrauchermarkt eine Notwendigkeit. Auch Unternehmen, die vorwiegend an Geschäftskunden verkaufen, sollten ihr Engagement hier schnellstmöglich überprüfen und die notwendigen Schritte angehen.

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