Wo hoste ich mein Blog am besten?

Für das Betreiben eines Blogs benötigt man nur Zeit, kein Geld. Denn das Design kann man sich aus tausenden fertiger Templates aussuchen und geringfügig anpassen. Gehostet wird das Projekt dann bei einem großen Anbieter, wie etwa der Blogplattform von WordPress, wordpress.com. Hier ist das Blog praktischerweise auch gleich vorinstalliert und ich muss selber nicht mehr machen, außer möglichst viel möglichst guten Content produzieren und schauen, ob jemand meine Beiträge lesen möchte. So die graue Theorie, die im Hobby-Bereich auch jahrelang funktionieren kann. Wem es nur um die Veröffenlichung von Kochrezepten, Gedichten oder den eigenen Ansichten zur Weltlage geht, der kann sich bei blogger.com, Tumblr usw. kostenlos austoben. Sobald es aber ein wenig ambitionierter wird, gibt es einiges zu beachten. Denn wenn Sie mit Ihrem Blog Geld verdienen oder vielleicht neue Vereinsmitglieder werben möchten, sollte es bitte etwas professioneller sein.

Bild von Pixabay.com © Public Domain

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Die eigene Domain, die eigene Installation

Das fängt an mit der eigenen Domain, die Sie bei den Umsonst-Portalen nicht einfach so obendrauf bekommen und die Ihnen auch nichts bringt, wenn Sie nur zur Weiterleitung genutzt wird. Dann nämlich tauchen Sie mit Ihrer Publikation in den Suchergebnissen nicht mit dem Domainnamen auf, sondern der Katalog wird die Zielseiten verzeichnen — also wiederum etwa xyz.wordpress.com/beitragsname. Hier sollte man sich gut überlegen, ob die investierte Zeit es nicht wert ist, eine angemessene „Verpackung“ der Inhalte bereitzustellen und z.B. ein Webspace-Paket anzumieten, auf welchem Ihre Artikel veröffentlicht werden. Die Installation übernimmt bei vielen Anbietern hier ein Werkzeug wie z.B. unser App Installer. Damit kann z.B. WordPress ohne weitere Kenntnisse installiert werden. Fall es doch einmal hakt, sollte der Kundendienst des Hosters Ihnen weiterhelfen können. Häufig gibt es hier auch ein Forum, in welchem Nutzer anderen Anwendern Ratschläge erteilen. Bei uns schreibt auch der Support im Forum mit, so dass mittlerweile, gemeinsam mit den Nutzern, eine sehr ansehnliche Wissens-Sammlung geschaffen wurde.

Vorsicht beim Webspace-Discounter

Geben Sie lieber etwas mehr Geld aus, als weniger Geld zwei mal. Bis zu einem gewissen Besucheraufkommen reicht ein Shared Hosting Paket vollkommen aus, wenn man zudem bedenkt, dass die Datenbank-Zugriffe bei einer Blog-Anwendung nicht besonders komplex aufgebaut sind. Im Wesentlichen geht es hier um die Bereitsstellung von Inhalten. Wenn Sie sehr erfolgreich sind und mehr als 30.000 Besucher/Monat haben, ist es dennoch ratsam, die Seite auf einem Managed Server zu hosten. Wenn Google und Amazon um Millisekunden kämpfen, ist es eine Überlegung wert, die Besucher auf der eigenen Seite nicht mit langen Wartezeiten zu verprellen.

Andererseits müssen wir den Tatsachen ins Auge sehen: Mit Werbung alleine lässt sich so gut wie kein Geld verdienen. Bloggen rechnet sich, als Erwerbsarbeit, nur für einige Wenige.  Es lohnt sich dennoch, z.B. für Unternehmen als mehrwerthaltige Publikation, in welcher auch, aber halt nicht ausschließlich, Werbung steht. Unser Kunde Frosta ist in dem Bereich zum Beispiel recht erfolgreich. In diesem Artikel verdient z.B. nur oben der Link zu den Managed Servern Geld. Unabhängig vom eindeutig zu beziffernden monetären Wert können Blogs etwa für Fotografen, Journalistinnen, Textkreative eine ausgezeichnete Präsentationsplattform sein. Auch als sehr ausführlicher Lebenslauf kann ein Blog, etwa im Wissenschaftsbetrieb, sehr gute Dienste leisten. Die Liste dieser Beispiele ließe sich mit Sicherheit beliebig verlängern.

Worauf ist also beim Blog Hosting zu achten?

Vertrauen Sie dem Urteil anderer Kunden. Kundensupport und Sachverstand sind immer wichtig, wenn es mal ein Problem geben sollte! Achten Sie auch darauf, dass das Blog wachsen kann, wenn die Besucherzahlen ansteigen. Das bedeutet, dass Sie mit dem Projekt problemlos in einen höheren Tarif oder sogar auf einen eigenen Server wechseln können sollten. Auskunft über die Zuverlässigkeit eines Hosters geben z.B. Dienste wie hosttest.de oder webhostlist.de.

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