5 Tipps für erfolgreiche Newsletter

NewsletterE-Mail Marketing ist erfolgreich, weil die Empfänger die versandten Werbebotschaften selber bestellt haben. Newsletter sind 40x effektiver als Facebook oder Twitter — wobei nicht ganz klar ist, ob hier wohlmöglich Jacken mit Hosen verglichen wurden. Denn die Zahlen verraten nichts über die untersuchte Grundgesamtheit und darüber, ob Werbeanzeigen (oder gesponserte Posts) dem klassischen Newsletter gegenübergestellt wurden, oder ob es sich hierbei um Botschaften an die Follower/Liker handelte. Nichts desto trotz ist der Versand von E-Mail-Newslettern ein hochinteressantes Marketing-Tool. Deshalb kooperieren wir seit dem Sommer mit einem Anbieter einer Newsletter-Versand-Lösung, mit der sich z.B. Content direkt aus dem Shop-Backend generieren lässt und die in verschiedene Online-Shops eingebunden werden kann. Damit die Botschaft aber noch besser ankommt, haben wir hier 5 Tipps für einen gelungenen Newsletter gesammelt.

1. Optimale Betreffzeile

Wir fangen oben an: Wählen Sie keine Betreffzeilen wie „Newsletter Oktober 2014“, wenn Sie möchten, dass Ihre Angebote und was Sie sonst zu sagen haben gelesen wird. Anstattdessen können Sie interessante Betreffzeilen texten, die neugierig machen und die Empfänger ein klein wenig unter Druck setzen …:

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Die Airline Germanwings hat eine Zeitlang ein Flugzeug-Symbol am Anfang der Betreffzeile genutzt (machen die das eigentlich noch?). Hier ist aber Vorsichtg geboten, manche Mail-Programme zeigen diese Symbole nicht richtig an. Achtung auch bei Nennung des Vornamens bereits im Betreff: So etwas kann schnell „spamy“ wirken. Natürlich können Sie die persönliche Anrede im Mailtext selber nutzen. Erstaunlicherweise ist die Verwendung des Vornamens hier erfolgreicher als die förmlichere Anrede mit dem Nachnamen –Kombinieren Sie doch einfach einmal „Sie“ + Vornamen. Ästhetisch fragwürdig, aber erfolgreich ist die aus dem englischen übernommene Methode, in der Betreffzeile Alle Anfangsbuchstaben Groß Zu Schreiben.

2. Text und Gestaltung

Foto von Sergey Zolkin - CreativeCommons CC0 1.0

Foto von Sergey Zolkin – CreativeCommons CC0 1.0

Achten Sie hier insbesondere darauf, dass Ihr Newsletter nicht zu breit für das Mailprogramm ist. Ein guter Richtwert sind hier 600 Pixel. Bieten Sie den Newsletter auch alternativ als Nur-Text-Version ohne Bilder an — insbesondere Prepaid-Handy-Nutzer werden es Ihnen danken! Für den Text gilt, was immer für gute Texte gilt: Schreiben sie interessant und gut lesbar, so dass die Leser sich angesprochen fühlen und einen Mehrwert für sich erkennen.Texte, die offensichtlich nur verkaufen sollen, funktionieren weniger gut. Achten Sie beim Layout auf fehlerfreie Darstellung in allen Mailprogrammen und den bekannten Webmail-Diensten wie Googlemail oder GMX.

3. Responsive Design

Bei Nur-Text Newslettern ist die Darstellung auf dem Handy kein Problem, da Text automatisch umgebrochen wird. Eventuell können sie die Links so anpassen, dass sie nicht zu lang werden (Negativbeispiel sind hier etwa die dreizeiligen Links in den Nachrichten von Ebay …). Bieten sie aber nach Möglichkeit den Newsletter auch auf mobile Endgeräte optimiert an. So werden die Bilder auch auf Smartphones gut dargestellt.

4. Punktgenau verschicken.

Foto © CreativeCommons BY|ND 2.0 von AR photos

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Mittwochmorgen war einmal der beste Zeitpunkt zum Versenden von Newslettern im B2B-Segment. Bis sich herumgesprochen hat, dass Mittwochmorgen der beste Zeitpunkt dafür ist und alle Newsletter Mittwochmorgen ankamen. Morgens ist für geschäftliche Aussendungen dennoch eine gute Zeit, denn viele lesen ihre Mails insbesondere zu Beginn des Arbeitstages. Im Bereich B2C können Newsletter von Montag bis Sonntag versandt werden — am besten Morgens oder Abends. Mit z.B. alphabetisch gestaffelten Versandzeiten können Sie recht einfach herausfinden, zu welchem Zeitpunkt Ihr Newsletter am erfolgreichsten ist. Die erste Hürde ist das Öffnen der E-Mail: Alles Weitere muss dann der Inhalt Ihrer Aussendung schaffen.

5. Ab in die Inbox, nicht in den Spam!

Weisen Sie die Aboennten darauf hin, die Absender-Adresse Ihrem Adressbuch hinzuzufügen — am besten bereits schon bei der Anmeldung. Viele werden es nicht machen und bei einigen davon wird Ihre Botschaft automatisch im Spam-Ordner und dann im Papierkorb landen. Einige Newsletter-Dienste wie z.B. Newsletter2Go haben ein Whitelisting-Zertifikat. Zu nennen wären hier das Certified Senders Alliance Siegel (für Versand in der DACH-Region) sowie für den internationalen Versand das Return Path Siegel. Diese sorgen dafür, dass die Newsletter an den Spam-Filtern der großen Provider automatisch vorbeigeleitet werden.

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