Social Media aufgepixelt

Die T3N stellte kürzlich eine Reihe von Werkzeugen zur Bearbeitung von Grafiken für die Social Media vor. Mit Bildern erreichen Posts in nahezu allen Medien mehr Menschen. Ein Grund mehr, sie entsprechend bearbeitet einzusetzen. Hier werden etwa Offline-Tools, die auf dem Rechner installiert werden, als Alternativen zum beeindruckenden, aber auch ein wenig komplizierten Gimp aufgeführt. Hier die wichtigsten Links aus dem Artikel, angereichert und erweitert mit unseren eigenen 5 Cent zum Thema Bildbearbeitung!

Software zur Bildbearbeitung

Für Mac ist die Software Pixelmator zu nennen. Für Windows empfiehlt der Artikel Photoscape, mit dem sich auch schöne Rahmen-Effekte und Bildzusätze wie Sprechblasen usw. einfügen lassen. Privat nutze ich das Programm IrfanView, mit dem sich z.B. große Mengen an Fotos automatisiert verkleinern lassen, um sie für Anwendungen wie ein WordPress-Blog zu nutzen oder auf eine Bilderplattform wie Flickr hochzuladen. Es ist allerdings ein wenig gewöhnungsbedürftig in der Benutzung und Foto-Dekorationen wie Sprechblasen gibt es hier nicht.

Online Tools zur Bildbearbeitung

Canca, (von engl. Canvas, Leinwand) ist ein Online-Tool zur Bildbearbeitung.

Canva, (von engl. Canvas, Leinwand) ist ein Online-Tool zur Bildbearbeitung.

Für die Bildbearbeitung im Browser eignet sich etwa der Dienst Canva (Anmeldung z.B. via Facebook oder E-Mail erforderlich) oder Pixlr. Bei beiden habe ich allerdings das für Social Media wichtige Beschneidungs-Werkzeug im Test nicht auf Anhieb gefunden. Für das grundsätzliche Seitenlayout ist der Service Social Image Resizer geeignet. Damit lassen sich Bilder für alle gängigen Plattformen auf die richtige Größe zurechtstutzen. Die Maße der Timeline-Fotos führt dieser Artikel in einer Infografik auf — für den Hausgebrauch reicht es hier oft, die Abmessungen durch zwei zu teilen!

Das rechte Maß: Abmessungen von Social Media Grafiken

Zum Abschluss hier die wichtigsten Maße für Posts mit Bild in den wichtigsten Social Media:

Twitter

twitterTwitter orientiert sich am Breitbild-Format der neuesten Handygeneration und zeigt die Grafiken in der Timeline mit den Maßen 500×260 Px, also fast im Verhältnis 2 zu 1. Größere (also höhere) Bilder werden abgeschnitten — dies kann Neugierde wecken, aber auch Verwirrung stiften. Nach welchen Regeln die Bilder hier beschnitten werden, ist nicht ganz klar, vermutlich wird „das Stück in der Mitte“ genommen. Wenn Ihr mehr wisst, schreibt gerne in die Kommentare!

Facebook

FacebookBei Facebook habe ich für große Vorschaubilder das Maß 470×246 Px herausgefunden, für die kleinen Vorschaubilder sind es max. 155×155 Px. Mit großen Bildern kann man sich also auch hier an der 2 zu 1-Regel orientieren, kleine Bilder sind am besten quadratisch. Auch hier kommt es tw. vor, dass Facebook in der Seite vorhandene Bilder einfach nicht erkennt. Wenn wer weiter weiß — gerne in die Kommentare!

Googleplus

GoogleplusZum Schluss Googleplus: Hier haben die großen Vorschaubilder eine Breite von 426 Px und unten einen sogenannten „Keksrand“, den man von alten Postkarten kennt. Die Höhe ist, wie es sich in unserem Stream darstellt, variabel. Auch hier ist, ähnlich wie bei Facebook, nicht ganz klar, wann das große Bild genutzt wird und wann nur ein kleineres Vorschaubild erzeugt wird. Grundsätzlich gilt: wer wirklich perfekt abgestimmte Bilder nutzen möchte, müsste wohl für jedes Medium ein eigenes Bild erstellen und zuvor herausfinden, nach welchen Regeln diese eingebunden werden. Der Nutzen dürfte hier den Arbeitsaufwand vermutlich nicht rechtfertigen. Mit ein wenig Augenmaß und den hier aufgeführten Hausmitteln lassen sich aber Unschönheiten vermeiden. So werden die Timelines für Sie und Ihre Nutzer bestimmt attraktiver und Ihre Botschaften finden mehr Beachtung.

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