Initiative Cloud Services Made in Germany

Eine Alpenhütte vor einem Berg-Panorama

Auch der Datenbunker in den Alpen ist nur so sicher wie die Leitung, die hinein- und hinausführt.
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In einem Artikel über die sog. „Deutsche Cloud“ in der „Internet World Business“ (Nr. 21 vom 21.7.2014) wird das neue Hochsicherheits-Cloud-Rechenzentrum von T-Systems mit Fort Knox verglichen, weil der Zugang nur über gesicherte Schleusen usw. möglich ist. Aber ob die Daten nun in einem Berg in den Schweizer Alpen liegen oder auf dem Grund des Meeres: Wenn Informationen nicht nur eingelagert und konserviert werden sollen, sondern genutzt, müssen Sie übertragen werden. Es gilt also, die Übertragung abzusichern, da die Schlapphüte doch eher selten persönlich zu Spionagezwecken in die Rechenzentren eindringen. Hochentwickelte Technologien wie das von uns genutzte Forward Secrecy Verfahren sind hier sicherlich der richtige Weg.

Aber auch wenn beim T-Systems RZ sicherlich viel Psychologie in der Architektur mitschwingt, so ist doch der Trend zur einheimischen Cloudlösung zu Recht ungebrochen. So fordert Thilo Weichert, Datenschutzbeauftragter in Schleswig Holstein, in dem Artikel auch folgerichtig die Entwicklung eigener Technologien zur Datensicherung. Bezeichnend ist, dass der von der Zeitschrift eigentlich als Contra-Geber eingeplante Datenschützer auch nur ein „Jein“ zur deutschen oder europäischen Cloud formuliert, mit den hier genannten Argumenten. Hier treten Initiativen wie Cloud Services Made in Germany auf den Plan, die Interessenten Hinweise auf verlässliche Partner im unübersichtlicher werdenden Cloud-Markt bieten. Die Profihost AG als Anbieter von Cloud Hosting Produkten hat sich der Initiative ebenfalls angeschlossen. Dabei geht es uns, wie auch den anderen Beteiligten, um eine verlässliche Qualität auf hohem Niveau, um den Datenstandort mit deutschem Rechenzentrum und natürlich um die Sicherheit der angebotenen Produkte und Dienstleistungen.

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