German Perl Workshop – ein später Nachbericht

95 Teilnehmende aus 8 Ländern und von 32 Perl User Groups trafen sich Ende März im hannoverschen Kulturzentrum Faust.  Es wurden 30 Vorträge und diverse Lightning-Talks gehalten, wobei es von Fragen der Anwendungsarchitektur über spezifische Dialekte bis hin zu philosophischen Annäherungen an das Thema ging. Viele bekannte und hochkarätige Gäste waren zugegen, unter anderem Matt S. Trout (mst), Curtis Poe (Ovid), Peter Rabbitson (ribasushi) und Sawyer X. Insgesamt, so berichten die Beteiligten aus unserer Entwicklungsabteilung, war es eine runde und gelungene Veranstaltung. Nach dem Motto „besser spät als nie“ wollen wir deshalb in einem kurzen Nachbericht ein paar Highlights des GPW vorstellen.

Software unvoreingenommen testen

Curtis „Ovid“ Poe erläuterte in einem Vortrag, wie beim Testen von Anwendungen eine möglichst objektive Beobachterposition eingenommen werden kann, um nicht in die Falle zu gehen, Tests nur auf die Bestätigung von Vorannahmen hin auszurichten.

Perl bei Xing

Kerstin Puschke berichtete am Beispiel Xing über die Herausforderungen, die eine gewachsenen Webanwendung im Laufe der Zeit an die beteiligten Entwicklerteams und ihre Arbeitsorganisation mit sich bringt. Neben der Vielzahl der beteiligten Coder ist hier auch die örtliche Verteilung in ganz Europa eine Aufgabe für die Organisationsstruktur.

Perl für den E-Commerce

Stefan Horburg widmete sich in seinem Talk der Verbindung des Datenbankmoduls DBIx::Class mit dem Web-Framework Dancer. Die Verbindung der beiden Module erleichtert die Programmierung mit „Modern Perl“ nochmals. In einem zweiten Vortrag stellte der Programmierer den Stand der Dinge bei der Entwicklung von „Interchange6“ vor, einer wettbewerbsfähigen E-Commerce Anwendung in Perl.

Weitere Vortragsvideos

Die Perl Monger Hannover.pm haben auf ihrem Youtube-Kanal alle Talks als Mitschnitt veröffentlicht.

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