Blogschau März

An dieser Stelle haben wir, wie jeden Monat, wieder drei interessante Meldungen aus den Blogs für Euch aufbereitet. Es geht um Mode zum Ausleihen via Internet, eine Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs zu illegalen Streamingangeboten und die Nutzung statischer Energie zum Handy-Laden…

Neugründung: Mode ausleihen per Flatrate

Eine interessante Idee, die funktionieren kann: Laut einem Interview in der Gründerszene wird demnächst ein Onlinedienst starten, der Kleider verleiht. Die (vermutlich vorwiegend) Kundinnen können sich dort für einen monatlichen Pauschalpreis Kleider „per Flatrate“ zuschicken lassen. Damit das ganze nicht den zweifelhaften Charme von Kostümverleih-Klamotten bekommt, arbeiten die Gründerinnen Nina Blasberg und Nicole Stein (ehem. Rocket Internet / Zalando) mit hochwertigen Labels zusammen und wollen in naher Zukunft auch jungen Designtalenten eine Plattform bieten, um Kleidung via Abomodell zu vermarkten und bekannt zu machen.

www.onbelle.de

Hakelige Begründung: Provider sollen illegale Streaming-Seiten sperren

„Einem Anbieter von Internetzugangsdiensten kann aufgegeben werden, für seine Kunden den Zugang zu einer Urheberrechte verletzenden Website zu sperren“, so das Urteil des Europäischen Gerichtshofs in einem Prozess, in welchem festgestellt werden sollte, ob die Seite kino.to oder ähnliche Angebote durch Internetserviceprovider gesperrt werden müssen. Laut Bericht auf internet-law.de können alle Internetseiten, die fremde Urheberrechte verletzen, indem z.B. Filme ohne Zustimmung gestreamt werden, per gerichtlicher Anordnung europaweit von den Dienstleistern blockiert werden. Laut dem Artikel steht die Begründung jedoch auf eher wackeligen Beinen, da eine Sperrung mit der Informationsfreiheit der Internetnutzer kollidieren kann. Hieraus ergibt sich möglicherweise ein Dilemma für die Serviceprovider und es könnte aus Übervorsichtigkeit auch zur Sperrung legaler Inhalte kommen.

Mehr dazu im Artikel bei internet-law.de.

Akkustrom durch Reibung

Bei Hybrid-Bussen in öffentlichen Verkehrsmitteln wird ein ähnliches Prinzip bereits genutzt, wenn beim Bremsen Energie wieder aufgenommen und in einem Akku gespeichert wird. Nun soll es vielleicht bald möglich sein, eine ähnliche Technik zum Aufladen leerer Handy-Akkus zu verwenden. Eine chinesische Forschungsgruppe hat, so berichtet theregister.co.uk, eine Methode entwickelt, durch welche elektrostatische Ladung bei der Nutzung von Smartphones in Akkustrom umgewandelt werden kann. Die Forscher erzeugten nach eigenen Angaben eine Stromleistung, die eine mögliche Energiequelle für „tragbare Geräte“ sein könnte. Wir freuen uns schon auf Menschen, die zum Beispiel unterwegs im Bus wild auf ihren Handy-Displays rumwischen, um das geliebte Spielzeug wieder zum Laufen zu bekommen!

Hier geht’s zum Artikel.

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