Profihost Blogschau Dezember

Was ist uns im Dezember in den Blogs aufgefallen? Wie in jedem Monat drei Artikel, die wir für lesenswert halten und deshalb gerne an Euch weitergeben!

Studie zum Retourenverhalten

Tastatur mit Modelbahn Figuren mit EinkaufswagenIn einer „Big Data“-Studie hat die Frankfurt School of Finance & Management rund sechs Millionen Online-Käufe von 160.000 Kunden ausgewertet. Dazu wurden die anonymisierten Transaktionsdaten eines großen Online-Shops zwischen 2007 und 2011 untersucht. Besonders häufig zurückgesandt wird Damenmode (59%) und Sportbekleidung (48%). Für die sogenannten Dauerretournierer, die zudem besonders oft bestellen, empfehlen die Wissenschaftler Sanktionen und außerdem bessere und detailierte Produktbeschreibungen, Fotos und Videos.

Mehr dazu im Artikel bei Onlinehändler News.

Im Sommer wird das Rückgaberecht vereinheitlicht und die Retoure für Verbraucher ein wenig aufwändiger. Ob all dies in Summe zu mehr Kundenzufriedenheit führt, kommt insbesondere auch darauf an, wie der Online-Handel mit den neuen Bestimmungen in der Praxis umgehen wird…

Kundenzufriedenheit im europäischen Online-Handel

Unabhängig von der Retouren-Studie wurde die Kundenzufriedenheit im Online-Handel untersucht. Im Ergebnis kommen die deutschen Händler hierbei am besten weg, wie der Shopbetreiber-Blog berichtet. Am unzufriedensten sind die Shopper demnach in Belgien, wo die Quote für die „Kundenzufriedenheit insgesamt“ nur bei 73% liegt. 78% der Verbraucher nutzen einen Social-Media Rückkanal, um Lob und Kritik zu äußern, am häufigsten Facebook. Italienische Kunden liegen hier vorne, auch werden in Italien, Großbritannien und den Niederlanden im Vergleich häufiger zusätzlich die Services von Twitter und LinkedIn genutzt.

Der Artikel im Shopbetreiber-Blog und die komplette Studie (PDF).

Social-Media als Ersatz für Draußen-Spielen

 


Social-Media Nutzung bei Jugendlichen weiter auf dem Vormarsch

In einem Interview mit Technology Review stellt Social Media Forscherin Danah Boyd (Microsoft Research) ihr Buch über die Social-Media Nutzung von Teenagern vor. Boyd konstatiert, die Jugendlichen würden ihre soziale Interaktion deshalb auf soziale Netzwerke verlagern, weil ihre Bewegungsfreiheit durch ängstliche Eltern eingeschränkt würde. Dabei sieht sie wenig Gefahr der Preisgabe allzu privater Details:

Danah Boyd

Danah Boyd. Foto: Tom Coates.

„Es ist schockierend, wie stark die Mobilität von Teenagern eingeschränkt ist… sie wollen in der Öffentlichkeit sein. Aber sie wollen nicht öffentliche Personen sein.“

In wie weit die Ergebnisse mit der Tätigkeit für Microsoft in Zusammenhang stehen, lässt sich nur mutmaßen. Das Buch heißt „It’s Complicated: The Social Lives of Networked Teens“ und wird demnächst wahrscheinlich auch auf Deutsch erscheinen.

Das ganze Interview findet sich bei Technology Review.

 

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