Kein Stromausfall im Rechenzentrum dank USV und Notstromgenerator

Am späten Mittwochabend (13.07.2011) gegen 22.40 Uhr erlitt die Stadt Hannover einen klassischen Strom Blackout von längerer Dauer. Über dieses ungewöhnliche Ereignis in einer Großstadt berichteten die Medien ausgiebig (siehe z.B. Spiegel Online).

Im Rechenzentrum griff zum Zeitpunkt des Stromausfalles das Notfallkonzept automatisch. Für eine kurze Übergangsdauer versorgten die Unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV) und die zugehörigen Batteriefelder die Anlagen im Rechenzentrum mit Strom. Gleichzeitig startete die Netzersatzanlage (Dieselgenerator), welche jedoch einige Minuten zum Erreichen der notwendigen Leistung benötigt. Ist die Leistung gegeben, speist der Generator alle Anlagen und Server im Rechenzentrum mit Strom.
Auch an unserem zweiten Standort in Hannover (im Rechenzentrum von LambdaNet) gab es keine Stromprobleme, hier griff ebenfalls das Notfallkonzept.

Natürlich werden regelmäßig Wartungen und Übungen für mögliche Stromausfälle durchgeführt. Solche Maßnahmen bieten jedoch nie eine hundertprozentige Sicherheit für den Ernstfall, ein technisches Restrisiko bleibt immer.

Im Ergebnis sind wir mit der Reaktion auf diesen städtischen Stromausfall sehr zufrieden. Die Server und Anlagen konnten ohne Unterbrechungen und Probleme Ihre Dienste versehen.

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